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Hanau Altersanzug und Alkoholbrille

Rund 80 Aussteller sollen zwei Tage lang Vorträge und Aktionen rund um das Thema, „Gesundheit, Balance & Sport“ anbieten: Die erste Hanauer Gesundheitsmesse im Congress Park soll zum Mitmachen animieren.

Das Messen des Blutdrucks gehört zu den obligatorischen Angeboten bei Gesundheitsmessen. Foto: dpa

Nach den Nachbarstädten Frankfurt und Offenbach bekommt nun auch Hanau eine Gesundheitsmesse: Rund 80 Aussteller sollen zwei Tage lang, am 27. und 28. April, jeweils von 10 bis 18 Uhr ihre Angebote und Dienstleistungen rund um das Thema, „Gesundheit, Balance & Sport“ im Congress Park Hanau (CPH) präsentieren. Initiatoren der neuen Messe sind der Verein „Gesundes Hanau“ und der „Treffpunkt Gesundheit“; hinter beiden steht das Ehepaar Birgit Bauer-Seuring und Bernhard Seuring. Die Projektleitung übernimmt Karl-Heinz Stoll, der bereits die Umweltmesse Hanau organisiert hat.

Das Interesse regionaler Anbieter aus dem Gesundheitsbereich an der neuen Messe in Hanau sei groß, sagt Stoll, bereits jetzt sei fast die Hälfte der Stände vergeben. Zu den Ausstellern gehören Praxisgemeinschaften, Alten- und Pflegezentren aus Hanau und dem Kreis, Sanitätshäuser, die Krankenkassen Barmer GEK und AOK, die Johanniter-Unfallhilfe, große Firmen mit Sitz in Hanau wie Heraeus Kulzer und DeguDent, die beide eine führende Rolle in der Dentalbranche einnehmen, sowie die Polizei.

Und natürlich sind auch die beiden Hanauer Krankenhäuser, das städtische Klinikum und das St. Vinzenz-Krankenhaus, vertreten. Für sie sind eigene Räume reserviert, in denen Experten unterschiedlicher medizinischer Fachrichtungen Vorträge zu Gesundheitsthemen halten werden. Außerdem bieten beide Krankenhäuser Gesundheitschecks wie Blutdruck- oder Blutzuckermessungen an.

Thorsten Wies, Prokurist des städtischen Klinikums, sieht eine Gesundheitsmesse in Hanau sogar als „zwingendes Muss“ an. Die Nachfrage bei den Bürgern sei enorm, das zeige die hohe Auslastung der regelmäßigen Arzt-Patienten-Seminare des Klinikums.

Aber auch Vereine, Schulen und Kindertagesstätten sollen eingebunden werden, sagt Birgit Bauer-Seuring. So soll beispielsweise die Interessengemeinschaft Hanauer Altstadt mit einem Bücherflohmarkt präsent sein, ebenso der Hanauer Lauftreff.

Als Ausstellungsfläche wird nicht nur das komplette CPH, sondern auch der benachbarte Schlossgarten genutzt. Dort können die Besucher mit einer speziellen Brille ihr Verhalten nach Alkoholgenuss oder in einem Altersanzug das Körpergefühl in fortgeschrittenen Jahren simulieren. „Es wird eine Mitmachmesse, keine Flyerparade“, erklärt Initiatorin Bauer-Seuring.

Karl-Georg Wolff, Regionalgeschäftsführer der Barmer GEK, hofft, dass mit diesem Konzept auch jüngere Leute angesprochen werden, die sich sonst kaum für Gesundheitsthemen interessieren. Projektleiter Karl-Heinz Stoll ist zuversichtlich, eine breite Masse anzusprechen. Er sieht eine Besucherzahl von 3000 als Minimum an; so viele Gäste kamen zu der von ihm organisierten Umweltmesse ins CPH. Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD), neben Hessens Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) Schirmherr, hofft jedenfalls, dass diese erste Gesundheitsmesse der „Beginn einer Geschichte“ sein wird.

Wer Interesse an einem Stand hat, kann sich beim Projektleiter melden, Telefon 06139/4599647 oder E-Mail stoll.karl-heinz@messe.ag.

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