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Bad Orb Lindenmayer muss schließen

Für das Stammhaus der Stadtbäckerei in Bad Orb hat sich kein Interessent gefunden. Das Familienunternehmen hatte im vergangenen Jahr Insolvenz angemeldet.

Für das Stammhaus der Stadtbäckerei Lindenmayer hat sich nach einer vierwöchigen Frist kein neuer Besitzer gefunden. Das teilt Insolvenzverwalterin Silvia Lackenbauer auf Anfrage mit. Das Café und die Backstube in der Hauptstraße in Bad Orb bleiben somit bis auf weiteres geschlossen. Die Immobilie gehöre nicht zur Insolvenzmasse, heißt es weiter. Für die verbliebenen zehn Beschäftigten böten sich gute Chancen, von anderen Bäckereibetrieben übernommen zu werden. Vor allem für die Bäcker- und Konditormeister soll es Angebote geben.

Im Oktober 2016 meldete das Familienunternehmen Lindenmayer Insolvenz an. Dem Vernehmen nach sollen Konkurrenzdruck und hohe Investitionen bei den oft mit besonderem Stil eingerichteten Cafés zur finanziellen Schieflage beigetragen haben.

Nachdem feststand, dass eine Rettung des Betriebs nicht möglich ist, wurden zum Jahresende die Filialen in Bad Orb, Bad Soden-Salmünster, Bruchköbel, Hanau, Langenselbold und Rodenbach an die Mitbewerber verkauft. Ein Großteil der 58 Beschäftigten wurde übernommen ohne Lohneinbußen, so Lackenbauer. Lindenmayer soll über dem Branchendurchschnitt bezahlt haben. Die Bäckerei wurde 1872 von Johann Lindenmayer gegründet. Die Expansion begann 1986 mit einer Filiale in Bad Orb.

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