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Aeon-Studio Film und Musik, made in Hanau

Das Hanauer Unternehmen Aeon baut sich im Lamboy eine eigene Medienhalle. Dort sollen künftig beste Bedingungen für Filmdrehs, Podcasts und Musikproduktionen.

13.04.2011 17:45
Ute Vetter

Der Geschäftsführer Walter Dorn dreht derzeit in Brandenburg, andere Kreative filmen in Kapstadt/Südafrika. Da muss die Studio- und Produktionsleiterin des Medienproduktionshauses „Aeon Verlag & Studio“ schon ran, wenn die Presse wissen will, wann das neue zwölf Meter hohe Film-/Tonstudio an der Niddastraße im Lamboy mit 1000 Quadratmetern Nutzfläche eröffnet wird. „Im Mai geht’s los, dann müssen wir keine teuren Studiohallen mehr mieten“, sagt Isolde Waltner-Kallfelz.

Das Unternehmen mit rund 20 Beschäftigten – darunter ein bis drei Auszubildende – ist ein echtes „Hanauer Gewächs“, arbeitet aber seit vielen Jahren für national und international agierende Kunden wie BMW, Bogner Leather, Merck oder Leifheit. 1989 ging’s in der Weststadt los, seit 1994 siedelt die Firma im Alten Rückinger Weg 31. „Wir mussten expandieren, es wurde uns einfach zu eng“, erklärt die Produktionsleiterin. Der bisherige Standort wird beibehalten, nur eine Handvoll Mitarbeiter werden in der neuen Studiohalle arbeiten. „Wir nutzen sie selbst, vermieten sie nicht“, betont Waltner-Kallfelz. Nur mit der Hessischen Filmförderung gebe es eine Übereinkunft, Filmhochschul-Absolventen hier auch mal etwas drehen zu lassen.

Aeon produziert Werbung: Industriefilme, Visualisierungen, Schulungsfilme, Event-Aufzeichnungen und Dokumentationen. Hinzu kommen außerdem Fotografie, Design, Musik, Informationsmanagement, Conference Cast und Podcasting.

Alle notwendigen Werkstätten finden sich im eigenen Haus – Video- und Tonstudios, Schnittplätze, Animation, Grafik, Musik, Schnitt, alles sitzt unter einem Dach. „Nicht alle hier sind Filmer, auch IT-Leute, Designer und Programmierer arbeiten bei uns“, erläutert Waltner-Kallfelz. Im 3D-Design ist etwa eine spezielle Software vorhanden, mit der in Hollywood schon Blockbuster wie „Star Wars“ und „Jurassic Park“ realisiert wurden.

„Bewegung in Bildern wird im Medienzeitalter immer wichtiger, Zusammenhänge sollen immer schneller deutlich werden“, sagt die Studioleiterin. Und erklärt geduldig, was das von Aeon mit entwickelte „Conference Cast“ bedeutet: eine interaktive Veröffentlichungs-Plattform für Vorträge und Präsentationen, synchronisiert mit Text- und Bildinformationen. Für die Idee und Umsetzung wurde die Firma bereits mit dem „Master of Excellence, Member of the European Masterclass“ für Innovationen ausgezeichnet. 

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