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Rödermark Was der Erste Stadtrat können soll

Stellenausschreibung für Nachfolger von Alexander Sturm.

14.03.2013 22:04

Wer gerne vom 1. Juli an als Erster Stadtrat von Rödermark arbeiten will, sollte einsatzfreudig und entscheidungsfreudig sein. Der nun auf der städtischen Homepage veröffentlichten Stellenausschreibung nach sollten die Bewerber zudem bereit sein, die „anstehenden organisatorischen und kommunalpolitischen Herausforderungen“ mit Einfühlungs- und Durchsetzungsvermögen zu lösen. Ein Hochschulabschluss oder Vorkenntnisse in der Verwaltung werden nicht explizit gefordert.

Entlohnt wird der Erste Stadtrat nach Besoldungsgruppe B2, was einem Grundgehalt von 6392 Euro entspricht. Für welche Bereiche der künftige Erste Stadtrat zuständig ist, entscheidet Bürgermeister Roland Kern (Andere Liste). Amtsinhaber Alexander Sturm, der Ende Juni ausscheidet, kümmerte sich um die Kämmerei und die Kommunalen Betriebe.

Bewerbungen sind bis 4. April an den Vorsitzenden des Wahlvorbereitungsausschusses Michael Spieß zu richten. Externe Kandidaten dürften aber chancenlos sein. Die Koalition von CDU und Anderer Liste hat sich längst darauf geeinigt, den bisherigen Stadtverordnetenvorsteher Jörg Rotter (CDU) zu Sturms Nachfolger zu wählen.

Opposition will „oben sparen“

Die drei Oppositionsfraktionen SPD, FDP und Freie Wähler wollen die hauptamtliche Wiederbesetzung der Stelle verhindern. Sie argumentieren, die Stadt müsse auch „oben sparen“. Falls ihr Antrag, die Stelle künftig ehrenamtlich zu verwalten, am Dienstag von der Mehrheit der Stadtverordneten abgelehnt wird, wollen die drei Fraktionen mit einem Bürgerbegehren versuchen, ihr Anliegen durchzusetzen. (cm.)

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