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Rödermark Wald unter Stress

Die Koalition aus Andere Liste/Die Grünen und CDU hat einen langen Fragenkatalog an den Magistrat gerichtet und will über den Zustand des Stadtwalds informiert werden.

Die Koalition fragt nach Auswirkungen Foto: (Extern)

Die Andere Liste/Die Grünen hat gemeinsam mit dem Koalitionspartner CDU einen Berichtsantrag zum Rödermärker Stadtwald mit 19 Detailfragen auf den Weg gebracht. Die Stadt habe sich zu einer nachhaltigen Holzwirtschaft durch das Zertifizierungssystem „Forest Stewardship Council“ (FSC) verpflichtet. Dahinter stehe die „Förderung einer umweltfreundlichen, sozialförderlichen und ökonomisch tragfähigen Waldbewirtschaftung“. Wald sei demnach keine Holzplantage, sondern Lebensraum für Tiere und Pflanzen sowie Erholungsraum für Menschen.

„Der Wald ist gerade in unserer dicht besiedelten Region einigen Stressfaktoren und Gefahren ausgesetzt“, sagt Andrea Schülner, Vorsitzende der Anderen Liste.

Deshalb soll der Magistrat darüber informieren, ob die Vorgaben des FSC eingehalten werden können und ob dadurch im Stadtwald Verbesserungen nachweisbar seien.

Die Koalition will zudem wissen, ob die Bewirtschaftung nach den Kriterien des FSC günstige Auswirkungen auf die Grund- und Trinkwasserqualität hat. Über die Folgen des Klimawandels für den Stadtwald soll genauso berichtet werden wie über Möglichkeiten, dem wirksam zu begegnen. Über das Stadtgebiet hinaus möchten die Koalitionspartner wissen, ob es Möglichkeiten der besseren Vernetzung geplanter Waldschutzgebiete in Südhessen gibt. Der Magistrat soll in der öffentlichen Sitzung des Hauptausschusses am Donnerstag, 18. Oktober, Antworten liefern. laf

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