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Rödermark Abfallsystem soll bleiben

2019 tritt ein neues Verpackungsgesetz in Kraft. Die Stadt sucht nun die Gespräche, um das bisherige Verfahren beizubehalten.

Die Stadt Rödermark muss aufgrund neuer gesetzlichen Regelungen bis spätestens 1. Januar 2021 mit den Systembetreibern eine neue Abstimmungserklärung vereinbaren. Die Stadt kann damit erstmals das Erfassungssystem für Leichtverpackungen vorgeben.

Hintergrund ist, dass 2019 das neue Verpackungsgesetz die derzeitige Verpackungsverordnung ablöst. Als Ergebnis der langwierigen politischen Diskussion um ein Wertstoffgesetz bleibt es auch künftig dabei, dass die Entsorgung von Verpackungen den dualen Systemen obliegt, während die öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger für die Sammlung, Sortierung und Verwertung der stoffgleichen Nichtverpackungen zuständig sind.

Die Stadt beabsichtige, das bestehende System im Wesentlichen beizubehalten, teilt sie mit. Gelbe Säcke sollen per Straßensammlung 14-tägig und im Bringsystem über Container auf der Altstoffannahmestelle geleert werden, Papierverpackungen durch Mitbenutzung der Altpapiersammlung, Glasverpackungen durch Glascontainer. Als zusätzliches Angebot sollen die Haushalte künftig selbst entscheiden können, ob die Leichtverpackungen in Säcken oder Behältern gesammelt werden.

Bisher ist seitens der Systembetreiber noch kein Verhandlungspartner für Rödermark festgelegt worden.

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