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Rodgau 24-Stunden-Lauf Rekorde bei 24-Stunden-Lauf erwartet

Einen Rekord wird der diesjährige 24-Stunden-Lauf garantiert bringen. Denn noch nie war das Starterfeld so groß. Die Veranstalter hoffen, dass dadurch auch ein neuer Spendenrekord für die Stiftung "Gemeinsam mit Behinderten" aufgestellt wird.

Wohnraum für Behinderte entsteht in Jügesheim. Foto: Michael Schick

Einen Rekord hat das Organisationsteam um Lothar Mark bereits in der Tasche: Mit 41 Teams und 5 Einzelläufern ist das Starterfeld beim diesjährigen 24-Stunden-Lauf so groß wie noch nie. Es sind fast so viele Mannschaften angemeldet wie 2011, die Zahl der Einzelläufer ist aber so hoch wie nie zuvor.

Das ist eine gute Grundlage für einen angestrebten weiteren Rekord, der für die Stiftung „Gemeinsam mit Behinderten“ sehr viel wichtiger sein dürfte. „Wir wollen den im Vorjahr aufgestellte Rekord einer Spendensumme von 130.500 Euro zumindest erreichen, möglichst übertreffen“, so der Vorsitzende des Stiftungskuratoriums Lothar Mark. Da durch zwei Großspenden bereits knapp 19.000 Euro in der Kasse sind, ist auch für dieses Ziel der Grundstein gelegt.

Mehr als 100 Kilometer laufen

Den Startschuss gibt heuer der Offenbacher EVO-Vorstandsvorsitzender Michael Homann. Von 12?Uhr am Samstag, 8. September, bis um Mitternacht laufen die Teilnehmer auf der Strecke des TSV Dudenhofen in die eine Richtung. Dann werden der Lauf kurz unterbrochen und die Richtung gewechselt für die zweite Hälfte bis Sonntagmittag. Die Teams bestehen aus zehn Mitgliedern, von denen jeweils nur eines auf der Strecke sein darf. Der 2011 erstmals eingesetzte elektronische Staffelstab hat sich bewährt zur Kontrolle der Regeln und Buchführung über die gelaufenen Runden. Er wird wieder eingesetzt.

Auf viele Besucher hoffen die Veranstalter, denn die 25.000 Euro, die die Veranstaltung kostet, sollen durch Einnahmen aus dem Fest erwirtschaftet werden und nicht die Spendensummer schmälern, die die Läufer pro 400-Meter-Runde erlaufen. Auch dieses Geld kommt von den Zuschauern, die sich verpflichten, eine bestimmte Summe pro Runde zu bezahlen. Die Rotarier Rodgau legen auf diese Beträge noch ein Sümmchen drauf.

Die besten Teams legten 2011 fast 400 Kilometer zurück, rechnerisch also fast einen Marathon pro Mitglied. Die Einzelläufer kamen sogar auf mehr als 100 Kilometer pro Person. Bevor sie dieses Jahr erneut an den Start gehen, ist aber der Nachwuchs dran: Ab 11.30 Uhr laufen circa 200 bis 250 Kinder aus vier Kitas ihre Runden.

Den gesamten Samstagnachmittag und -abend über bis 24 Uhr gibt es dann Programm für Jung und Alt. Ein Höhepunkt dabei dürfte wieder das Anglühen der Heißluftballons sein, die nicht abheben, sondern im Dunkeln wie riesige Glühbirnen über dem Platz stehen. Die Ballonfahrer des BFC Main-Kinzig beginnen ab etwa 18 Uhr mit dem Aufbau, ab 19.30 Uhr dürfte dann die Beleuchtung stehen. Besucher können die Gondeln betreten. Vom Nachmittag an spielen auf dem Sportgelände auch Bands.

www.24hlauf.de

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