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Neu-Isenburg Wohnen am Park und ein urbaner Treffpunkt

Planungsbüros stellten im Rahmen der Bürgerbeteiligung ihre Entwürfe für das Stadtquartier Süd vor.

11.03.2013 21:56

Großes Interesse zeigten die Bürger am Wochenende an der Entwurfswerkstatt für das Stadtquartier Süd. Sechs Planungsbüros zeigten ihre Entwürfe für das Gebiet zwischen Frankfurter- , Carl-Ulrich-Straße und Hugenottenallee, auf dem in den nächsten Jahren ein neuer Stadtteil entstehen soll.

Rund 150 Teilnehmer, mehr als doppelt so viele wie von der Stadt erwartet, kamen bereits am Freitag, um sich die Entwürfe der beteiligten Architekturbüros erläutern zu lassen. Am Samstag bestand Gelegenheit, anhand der Modelle mit den Planern zu diskutieren und Änderungsvorschläge einzubringen. Der Empfehlungsbeirat der Stadt mit Vertretern des Magistrates, der Grundstückseigentümer und Architekten soll nun das Beste aus den Entwürfen sowie Anregungen und Kritik der Bürger zusammenfassen für eine erste Grobplanung. Dabei werde erst die Entwicklung zeigen, wie einzelne Flächen tatsächlich bebaut werden, sagten Bürgermeister Herbert Hunkel und Erster Stadtrat Stefan Schmitt während der Diskussion am Samstag. So werde die Entwicklung der weiteren Jahre zeigen, ob etwa die für soziale Nutzung vorgesehenen Flächen für U3-Betreuung genutzt, mit einer Kita oder anders bebaut werden. Diskussion am Samstag.

Ein ruhiges Wohnquartier entlang einer Nord-Süd gerichteten öffentlichen Grünfläche, insgesamt ein Anteil von 60 Prozent Wohnen gegenüber 40 Prozent Gewerbe, das in den Randbereich entlang der Hugenottenallee und rund um die zukünftige Haltestelle der Regionaltangente West sowie auf das ehemalige DLB-Gelände gelagert wird – so sehen einige Eckpunkte der bisherigen Zusammenfassung des Empfehlungsbeirates aus. Im historischen Gebäude des Branntweinmonopols soll ein urbaner Treffpunkt mit Markthalle und Gastronomie entstehen, im Innenbereich des Güterbahnhofgeländes eine kommunikative Freifläche. Die Erschließungsstraßen sollen keinen Durchgangsverkehr anziehen, die Bewohner zentrale Quartiersgaragen erhalten. Für die Energieversorgung ist ein dezentrales Blockheizkraftwerk angedacht.

Die nächste Bürgerbeteiligung ist am Donnerstag, 11. April. Dann sollen die bisherigen Vorgaben der Entwurfswerkstatt weiter beraten werden. (sia.)

Alle Entwürfe der Büros sind ab heute, 11. März, im 1. Obergeschoss des Rathauses, Fachbereich Stadtplanung, während der Öffnungszeiten einzusehen oder im Internet unter www.stadtquartier-sued.de

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