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Neu-Isenburg Neues Gesicht für das Isenburg-Zentrum

Wenn der Shop West des Isenburg-Zentrums (IZ) Anfang Oktober mit einem Fest wiedereröffnet wird, wird sich auch der schon bestehende Teil der Mall mit den 110 Geschäften hier und da im neuen Outfit präsentieren.

25.03.2011 11:33
Achim Ritz
Haupteingang Frankfurter Straße: So soll die Fassade des Isenburg-Zentrums künftig aussehen. Foto: ECE

Das ECE-Center-Management verhandelt derzeit mit rund 70 Unternehmen über neue Mietverträge. Gewöhnlich läuft die Pacht nach Auskunft des neuen Center-Managers Gerhard Löwe über zehn Jahre. Spätestens dann müssten sich die Läden für ihre Kunden neu aufstellen. Die Wiedereröffnung des Shop West am 2. und 3. Oktober soll laut Löwe somit zur Neueröffnung des ganzen Einkaufszentrums werden.

An der Baustelle über dem Shop West ist jetzt Bergfest. Seit fünf Monaten sind die Handwerker zugange, um die alte Ladenzeile zu entkernen und das Bürohochhaus bis auf den zweiten Stock abzureißen. Noch weitere fünf Monate werden Arbeiter dort ein- und ausgehen, bis auf einer Fläche von knapp 5000 Quadratmetern 30 neue Geschäfte eröffnen. Rund 30 Millionen Euro werden investiert. Die ersten Mietverträge seien schon unterzeichnet, doch Manager Löwe nennt noch keine Namen. Es ist die Rede davon, dass in der 1-a-Lage an der Frankfurter Straße, dem künftigen Haupteingang, ein Starbucks-Café eröffnen soll.

Derzeit sind in den 110 Läden des Isenburg-Zentrums und in der ECE-Verwaltung im Haus rund 2000 Personen beschäftigt. Mit dem neuen Shop West werden nach Schätzung von Löwe 150 bis 200 weitere Arbeitsplätze geschaffen. In die Mall kommen täglich durchschnittlich 20?000 Besucher, an manchen Samstagen, vor allem in der Adventszeit, sind es nach Darstellung des Managers auch schon mal doppelt so viele. Das Einzugsgebiet des Einkaufszentrums wird im Norden vom Main begrenzt und geht im Süden bis nach Darmstadt. Als in Weiterstadt an der A5 die Mall Loop?5 eröffnet wurde, habe das IZ dies anfangs gespürt, sagt Löwe. Doch jetzt sei die Kundenzahl wieder auf dem alten Level.

Der im vergangenen Dezember begonnene Abriss des 70 Meter hohen Bürohauses mit den 14 Stockwerken ist fast abgeschlossen und nach Darstellung von Projektleiter Han Teussink von der Firma Albert ten Brinke einigermaßen „geräuschlos“ über die Bühne gegangen. Damit meint der Niederländer nicht die Presslufthämmer, sondern die Beschwerden der Bewohner des angrenzenden Wohnhochhauses.

Dank an die Bürger

Teussink dankt den Bürgern, die über Monate so viel Lärm ertragen haben, für ihr Verständnis beim Abtragen des betongrauen Schandflecks. Insgesamt fielen laut Teussink 6500 Tonnen Bauschutt an. Außerdem wurden in 400 Containern andere Abbruchmaterialien abtransportiert.

Nur einmal hätten die Bauarbeiten kurz geruht. Am Rosenmontag durften sich die rund zwei Dutzend Handwerker den vor der Tür vorbeiziehenden Faschingsumzug ansehen. Doch für manche Anwohner war auch das keine Ruhe, sondern nur eine andere Art von Lärm.

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