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Neu-Isenburg Kein Platz für Petry in Neu-Isenburg

Die AfD hat eine Wahlkampfveranstaltung mit ihrer Bundesprecherin Frauke Petry in Neu-Isenburg abgesagt. Zuvor habe es laut AfD Drohungen gegen den Wirt der Reiterschänke gegeben, wo die Kundgebung stattfinden sollte.

Frauke Petry bekommt in Neu-Isenburg vorerst kein Podium. Foto: dpa

Eine Veranstaltung mit der AfD-Bundessprecherin Frauke Petry wird es in Neu-Isenburg vor der Kommunalwahl nun doch nicht mehr geben. Eigentlich sollte die umstrittene Politikerin am Dienstagabend in der Hugenottenhalle auftreten. Nachdem die Stadt einen Mietvertrag für die städtische Immobilie abgelehnt hatte, wollte der AfD-Kreisverband die Veranstaltung auf der Suche nach einem alternativen Standort offenbar kurzfristig in die Reiterschänke verlegen. Doch das ist nun anscheinend geplatzt, wie die AfD selbst im Internet mitteilte.

Der Wirt und sein Personal seien am Wochenende „durch massive Schmäh- und Drohanrufe, Hetze per E-Mail und sogar persönliche Auftritte dermaßen unter Druck gesetzt“ worden, dass dieser gebeten habe, den Mietvertrag für den Veranstaltungsraum aufzulösen.Das Restaurant selbst veröffentlichte am Sonntag auf seiner Facebook-Seite, es werde keine Veranstaltung der AfD am 16. Februar in der Reiterschänke geben. „Alle anderen Gäste, die uns gerne an diesem Tag besuchen wollen, sind natürlich recht herzlich eingeladen“, schreibt das Restaurant. Etliche Nutzer bedankten sich daraufhin bei dem Wirt. Man werde die Veranstaltung mit Petry im anstehenden Bundestagswahlkampf nachholen, teilte die AfD mit.

Anm.der Redaktion: Das Thema scheint uns inzwischen ausdiskutiert, deshalb haben wir die Leserkommentare geschlossen.

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