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Langen Klinik feiert Geburtstag

Als das Krankenhaus in Langen 1968 öffnete, galt es als modern und fortschrittlich. Seitdem wurden Millionen in Gebäude und Technik investiert, das Angebot verändert. Eine Ausstellung zum Tag der offenen Tür dokumentiert den Wandel.

Das ist keine Großküche, sondern die ?Sterilgutversorgung? im Jahr 1968. Foto: (Extern)

Zum 50. Geburtstag lädt das Klinikum in Langen für Sonntag, 25. August, zu einem Tag der offenen Tür ein.

Als das Dreieich-Krankenhaus im Juli 1968 öffnete, galt es als modern: personelle Strukturen, medizinische Ausstattung, Organisation und Architektur waren für damalige Verhältnisse vorbildlich, heißt es in einer Mitteilung des Hauses, das 2002 vom Klinikbetreiber Asklepios übernommen wurde.

40 Millionen Mark hatten der Kreis Offenbach und das Land in den Neubau investiert. Er war notwendig geworden, weil die Kapazitäten des alten Kreiskrankenhauses nicht mehr ausreichten. Zur Eröffnung verfügte die Klinik über sechs Abteilungen mit 384 Betten. Es gab und 350 Mitarbeiter, darunter 31 Ärzte und 146 Krankenschwestern und -pfleger.

Seit der Übernahme durch Asklepios 2002 wurde das medizinische Angebot verändert, in Gebäude, Technik und Personal investiert.

Die Zahl stationärer Patienten stieg von 10 000 im Jahr 2002 auf mehr als 16 000 Patienten 2017 an. Ambulant suchten mehr als 30 000 Patienten Hilfe in der Klinik. Mit niedergelassenen Spezialisten wurde das Fachärztezentrum gegründet, das heute zehn Facharztpraxen und mehrere Gesundheitsdienstleister beheimatet.

Seit 2016 wird erneut gebaut. Erweiterungen und Sanierungsarbeiten auf rund 2000 Quadratmetern im Erdgeschoss und circa 1000 Quadratmetern im Untergeschoss wurden begonnen, um die Funktionsdiagnostik, das Herzkatheter-Labor, die Endoskopie und das Zentrallabor zu erweitern. In einem nächsten Schritt sollen bis Ende 2018 Notfall- und Elektivversorgung ambulant und stationär getrennt werden. Die neue zentrale Notaufnahme wurde von 9 auf 14 Untersuchungsräume erweitert und technisch modernisiert. Asklepios hat nach eigenen Angaben seit 2002 mehr als 30 Millionen Euro investiert. diu

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