Lade Inhalte...

Kultur-Zentrum Neu-Isenburg Kultur fürs Stadtquartier Süd

Neu-Isenburg hat viel vor in Sachen Kultur: Musikveranstaltungen für Jugendliche, ein Bildungszentrum und Ausstellungen. Kulturdezernent Theo Wershoven und die Fachbereichsleiter stellen die Pläne für 2013 vor.

22.01.2013 22:03
Juliane Mroz
Neu-Isenburgs Kulturdezernent Theo Wershoven hofft, dass beim Stadtquartier Süd die Kultur eingeplant wird. Foto: Chris Hartung

Wie steht es um das kulturelle Leben in Neu-Isenburg? Die Leiterinnen und Leiter der städtischen Fachbereiche Kulturbüro, Hallenmarketing und Sport sowie der Stadtbibliothek haben für 2012 Bilanz gezogen und stellen ihre Pläne fürs neue Jahr vor.

Kultur dürfe bei der Entwicklung des Stadtquartiers Süd nicht zu kurz kommen, fordert Kulturdezernent Theo Wershoven (CDU). „Insbesondere Musikveranstaltungen für Jugendliche – da fehlt’s an allen Ecken. Das könnte man schon bei der Planung berücksichtigen.“

Belesene Bürger

Ein Kulturzentrum mit integrierter Bibliothek im Stadtquartier Süd sei im Gespräch. „2014 kommen Kostenvoranschläge für verschiedene Szenarien, die wir prüfen werden“, sagt Wershoven. Auf längere Sicht muss Neu-Isenburg in Sachen Bibliothek entscheiden, ob die bestehende Hauptstelle an der Hugenottenhalle saniert, erweitert und aufgestockt wird oder ob an anderer Stelle neu gebaut werden soll.

Ein zentrales Thema ist auch die seit Jahren diskutierte Stadtteilbibliothek für Gravenbruch. Hier will die Stadt dieses Jahr weiter vorankommen, nachdem es 2012 kontroverse Debatten über Konzept und Raumnutzung gegeben hatte. „Wir wollen ein Bildungszentrum mit einer verkleinerten Stadtteilbibliothek auf dem Gelände der Uhlandschule schaffen“, sagt Wershoven. „Das Konzept ist in der Mache, der Kreis stellt das Grundstück, zurzeit verhandelt die Stadt über verschiedene Möglichkeiten des Ausbaus.“ Der Plan sei, dass dort Räume für Bibliothek, VHS und Kulturtermine entstehen. Für die Stadtbibliothek lief das Jahr 2012 gut: „Wir hatten trotz des Umbaus rund 409.000 Ausleihen, das entspricht mehr als elf Ausleihen pro Einwohner“, sagt Leiterin Jutta Duchmann.

5024 Bürger haben einen Leseausweis – das sind knapp 14 Prozent der Einwohner Neu-Isenburgs – 800 neue Ausweise wurden 2012 ausgestellt.

Isenburger Handwerk

Wie es 2012 für die Hugenottenhalle lief, berichtet Thomas Leber, Leiter des Fachbereichs Hallenmarketing: „Die Auslastung der Hugenottenhalle liegt bei 81 Prozent, rund fünf Prozent niedriger als im Vorjahr. Trotzdem konnten wir durch aufwendige Veranstaltungen die Einnahmen um zwei Prozent steigern.“

Laut Bettina Stuckard, die als Leiterin des Kulturbüros für Theater, Museen, Ausstellungen und Kulturförderung zuständig ist, konnte „die kulturelle Grundversorgung dank Sicherung der finanziellen Zuschüsse aufrechterhalten werden“.

Für 2013 steht die 75-Jahr-Feier des Stadtteils Zeppelinheim an; die dazugehörige Ausstellung wird das ganze Jahr über im Bürgerhaus zu sehen sein. Im Haus zum Löwen beginnt im Frühjahr die Veranstaltungsreihe „Bembeltreff – freitags im Museum“, bei der kulturelle Themen mit lokalem Bezug – beispielsweise Isenburger Handwerk oder Feierkultur – in lockerer Runde besprochen werden. Apropos Feierkultur: Beim Altstadtfest sollen neue Akzente gesetzt werden, kündigt Leber an. „Weg von einer großen Bühne mit Riesen-Beschallung, mehr mediterranes Flair.“

Zur Startseite

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

Multimedia App E-Paper
App
Online Kundenservice Abo-Shop
  • Nutzungsbasierte Onlinewerbung
  • Mediadaten
  • Wir über uns
  • Impressum