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Kreis Mehr Geld für den ÖPNV

Die Freien Wähler fordern Landrat und Land zu Investitionen auf, die den Nahverkehr attraktiver machen.

„Der Kreis Offenbach ist immer noch nicht bereit, sich nachhaltig für eine Verbesserung des Nahverkehrs einzusetzen“, befindet die Partei der Freien Wähler im Kreis Offenbach. Der Nachtragshaushalt von Landrat Oliver Quilling (CDU) zeige das „deutlich“. Der nämlich weise keinerlei Finanzmittel aus, die dazu dienen könnten, die Anbindung von Kommunen im Kreis Offenbach zu verbessern.

Fraktionsvorsitzender Rudolf Schulz und Natascha Bingenheimer monieren, dass Kreis und Kreisverkehrsgesellschaft selbst dazu beigetragen haben, dass sich das ÖPNV-Angebot verschlechtert hat. „Mit der Fortschreibung des Nahverkehrsplanes und der Einführung von so genannten Schnellbuslinien“ habe man „erhebliche Lücken in Teilen der Kreiskommunen in Kauf genommen“. Schulz und Bingenheimer sprechen von Unterversorgung. Es reiche nicht, Schnellbuslinien einzurichten, die keine Schleifen mehr durch die Kommunen fahren. Zudem habe der Kreis die Städte allein gelassen bei der Finanzierung von Alternativen wie den Anrufsammeltaxis, die keinen regulären Busbetrieb ersetzten. Die Anbindung an weitere öffentliche Verkehrsmittel bleibe schlecht. Es brauche beides, Schnellbusse und Busse, die in den Kommunen verkehren.

Die Kritik richte sich auch an das Land Hessen, das mit Minister Tarek Al-Wazir (Grüne) „dringend Sorge dafür tragen muss, dass die Kreise finanziell entsprechend ausgestattet werden", heißt es. bil

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