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Dreieich Ortsumgehung Es geht voran in Offenthal

Hessen Mobil stellt den Stand der Bauarbeiten an der Umgehungsstraße von Offenthal vor. Die liegen zurzeit voll im Zeitplan. Bis Ende Oktober soll die Straße befahrbar sein.

Die Umgehung für Offenthal nimmt Gestalt an. Foto: Rolf Oeser

Vielleicht erst einmal die gute Nachricht: Die Bauarbeiten für die Umgehungsstraße von Offenthal liegen nach dem Baubeginn Mitte Juni voll im Zeitplan, wie Projektmanagerin Doreen Sattler von der zuständigen Behörde Hessen Mobil gestern in Dreieich berichtet hat.

Die Baufirmen seien fast schon erstaunt über das Tempo, mit dem die Bauarbeiten vorangingen, sagt sie scherzhaft. Das Wetter in den vergangenen Wochen sei geradezu ideal gewesen, um in dem teils schwierigen, weil feuchten Untergrund zu bauen. Mit Kalkzement habe man den Boden insbesondere im Bereich des Fritzenwiesengrabens stabilisieren müssen, sagt Sattler.

Die Planungen für die Umgehungsstraße südlich des engen alten Ortskerns reichen bis in die 50er Jahre zurück. 12,1 Millionen Euro kosten die 3,3 Kilometer den Bund als Bauherren. Darin sind vier Ampelanlagen, drei landwirtschaftliche Straßenbrücken und zwei Bachquerungen sowie zwei Lärmschutzwälle enthalten. Das Land Hessen bezahlt für die 660 Meter lange Verbindung zur L3001 im Offenthaler Nordosten 3,6 Millionen Euro.

Bis spätestens Ende Oktober soll die neue Umgehungsstraße befahrbar sein. „Ich lege aber Wert darauf, dass das noch nicht heißt, dass die Ortsumgehung dann fertig ist“, sagt Sattlers Kollege Achim Dingeldein. Sobald der Verkehr hier fließen kann, wird er andernorts in Offenthal zum Stehen kommen.

Umleitungen und Sperrungen

Denn das ist die schlechte Nachricht für alle, die in den kommenden Monaten rund um Offenthal unterwegs sein werden: Weil die drei Anschlüsse der neuen Bundesstraße an die Zufahrten nach Offenthal erst gebaut werden können, wenn der Verkehr über die neue Trasse geleitet werden kann, wird es bis ins nächste Frühjahr immer wieder zu Sperrungen und Umleitungen kommen. Offenthal bleibt solange wohl noch das Nadelöhr.

Voraussichtlich im November wird die Verbindung nach Urberach neun Tage lang komplett unterbrochen. Bereits vom 16. September bis zum 11. Oktober ist die Verbindung nach Messel gekappt, und auch die Philippseicher Straße bleibt geschlossen, wenn die Ampelkreuzung im Westen von Offenthal gebaut wird. Es würden aber immer zwei Zufahrten nach Offenthal frei bleiben, verspricht Sattler.

Auch für den öffentlichen Nahverkehr bedeutet das im November Umleitungen: Die Buslinie 64 vom Flughafen endet werktags schon am Götzenhainer Bahnhof, die Passagiere müssen auf die Dreieichbahn umsteigen.

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