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Dietzenbach CDU gegen Verdichtung

In der Innenstadt ist laut den Christdemokraten kein Platz mehr für Neubauten. Besser wäre die Entwicklung von Flächen am Stadtrand.

Die Dietzenbacher CDU spricht sich gegen eine weitere Verdichtung der Stadt aus. Anlass dafür sind die Vorschläge, die die Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement für die Stadt erarbeitet hat und die eine solche vorsehen.

„Gerade hinsichtlich einer weiteren Verdichtung im Innenohr des ehemaligen Spessartviertels sind sich Vorstand und Fraktion einig, dass es sich dabei um einen großen Fehler handeln würde und im Hinblick auf die städtebauliche bestehende Verdichtung in Dietzenbach das Potenzial für weitere Verdichtung erschöpft ist“, heißt es in der CDU-Mitteilung.

Viel wichtiger wäre es aus Sicht der CDU, die Potenziale im Außenbereich und der freiwerdenden Flächen in den Gewerbegebieten in der Nähe der S-Bahn Trasse nutzbar zu machen. Eine Abweichung vom Flächennutzungsplan wäre laut CDU möglich, wenn ein übergeordnetes Ziel – wie die Schaffung von Wohnraum im Rhein-Maingebiet - angestrebt wird.

Die Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement hat im Auftrag der Stadt Dietzenbach ein Strategiepapier für die künftige Ausrichtung der Stadt erstellt. In den Prozess eingebunden waren die Stadtverwaltung, das Parlament, die Parteien, Vereine und Bürgervertreter. Aktuell sind die Fraktionen aufgerufen, letzte Änderungen einzubringen.

Weiterhin mahnt die CDU an, dass die Stadtpolitik eindringlich mit den Ergebnissen der Analyse der Kommunalen Gemeinschaftsstelle auseinandersetzen soll. Die hat ergeben, dass die Kreisstadt zwar jung und international sei, gleichzeitig aber eine sozial schwache Bevölkerungsstruktur und erhebliche finanzielle Probleme habe. Die lokale Wirtschaft kritisiere vor allem das Image, das Wohnumfeld und den Mangel an qualifizierten Arbeitnehmern.

„Sofern die Stadt finanziell genesen will und sich auch sozial verbessern möchte, hat sie in den Wettbewerb um die Ansiedlung einkommensstarker Schichten einzusteigen“, fordert die CDU daher. Das aber wiederum funktioniere nicht über das Wachstum im Bestand im Wege weiterer städtebaulicher Verdichtung.

Vielmehr sei eine ökologisch sensible Entwicklung von bisher nicht entwickelten Flächen im Außenbereich ökonomisch sinnvoll.

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