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Brand in Rödermark Zuhause zweier Familien zerstört

Drei Häuser brennen im Rödermärker Stadtteil Ober-Roden am Dienstag ab. Die Stadt organisiert für die Familien schnell Wohnungen - und auch weitere Hilfsleistungen.

Die ausgebrannten Häuser an der Seligenstädter Straße. Foto: Monika Müller

Drei Häuser brennen im Rödermärker Stadtteil Ober-Roden am Dienstag ab. Die Stadt organisiert für die Familien schnell Wohnungen - und auch weitere Hilfsleistungen.

Bei einem Brand im Rödermärker Stadtteil Ober-Roden ist am Dienstagmorgen niemand verletzt, drei Reihenhäuser aber so schwerbeschädigt worden, dass die Bewohner zunächst eine neue Unterkunft benötigen. Die Polizei schätzte den Schaden gestern auf mehr als eine halbe Million Euro.
Die Stadt hat nach eigener Auskunft zwei Familien mit jeweils zwei Kindern bereits städtische Wohnungen zur Verfügung gestellt. Ein alleinlebender Mann komme zunächst bei Freunden unter, hieß es. Die Stadt koordiniert weitere Hilfsleistungen für die seit gestern Morgen Obdachlosen. Eine der Familien soll keine Hausratsversicherung abgeschlossen haben. Bürgermeister Roland Kern (Andere Liste) machte sich schon am Morgen ein Bild von der Lage.

Das Feuer war frühmorgens im Wohnzimmer eines der Reihenhäuser ausgebrochen. Die Freiwillige Feuerwehr Rödermark wurde um 5.26 Uhr alarmiert. Die Bewohner von vier Reihenhäusern hatten sich, als die Helfer in der Seligenstädter Straße eintrafen, schon auf die Straße gerettet.
Das Feuer griff nach Angaben der Rödermärker Feuerwehr zunächst auf den Dachstuhl über. Von diesem aus breitete es sich auf die beiden Nachbarhäuser aus. Weil sich das Feuer auch unterhalb der Dachziegel ausbreitete, musste die Feuerwehr die Dachhaut öffnen. Mit massivem Einsatz habe die Feuerwehr so verhindert, dass auch ein viertes Reihenhaus zerstört wurde, teilte sie mit.

Stadtbrandinspektor Herbert Weber forderte nach Angaben der Feuerwehren im Kreis Offenbach rasch weitere Fahrzeuge sowie die Stadtteilfeuerwehr Urberach an und ließ auch die Wehren der Nachbarstädte Rodgau und Dietzenbach alarmieren. Aus Neu-Isenburg forderte er einen Wechsellader mit Atemschutzgeräten an.

Die zwölf Menschen, die ihre Häuser verlassen mussten, wurden wegen der Kälte zunächst von Einsatzkräften der Johanniter Unfallhilfe und des Malteser Hilfsdienstes im Betreuungsbus des Kreises Offenbach versorgt und auf mögliche Rauchgasvergiftungen untersucht. Den rund 100 Feuerwehrleuten gelang es nach Angaben der Feuerwehren im Kreis, den Brand um 7.24 Uhr zu löschen. Anschließend seien noch Nachlöscharbeiten angefallen.

Ursache für das Feuer war nach ersten Erkenntnissen der Brandermittler ein Heizkissen, wie das Polizeipräsidium Südosthessen gestern auf Anfrage mitteilte.

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