Lade Inhalte...

AfD in Neu-Isenburg AfD streitet um Ausrichtung

Die Stadtverordneten Bernd Vohl und Wolfgang Hufer sind in Neu-Isenburg aus der AfD-Fraktion ausgetreten.

Logo der AfD
Das Logo der Alternative für Deutschland. Foto: M. Müller/Archiv Foto: Marc Müller (dpa)

Bei der AfD in Neu-Isenburg gibt es Zoff: Erst wurde Bernd Vohl in einer Sonderfraktionssitzung als Fraktionsvorsitzender abgewählt, dann trat er zusammen mit Wolfgang Hufer aus der Fraktion aus. „Das war sofort nach der Abwahl die Trotzreaktion von Vohl“, sagt Arno Groß, Geschäftsführer und stellvertretender Vorsitzender der Fraktion. Der Austritt war aber wohl geplant: Vohl habe schon einen vorgefertigten Zettel in der Hand gehalten, so Groß. Der Stadtverordnete Jürgen Berger führt jetzt die AfD-Fraktion.

Der Streit entbrannte laut Groß an der Frage, wie man die Zukunft der AfD in der Stadt sieht und in welche Richtung die Partei bei den Landtagswahlen marschieren solle. Die beiden Abtrünnigen werden nun im Sitzungssaal nicht mehr in den Reihen der AfD sitzen.

„Ich würde gerne in der Fraktion weiter mitarbeiten“, äußerte sich Vohl gegenüber der FR. Er gehe davon aus, dass man „eventuelle Unstimmigkeiten wieder ausräumt“. Die endgültige Entscheidung falle in einer Fraktionssitzung am 1. Februar.

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

Multimedia App E-Paper
App
Online Kundenservice Abo-Shop
Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen