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Rüsselsheim Windrad bringt Sieg

Die Heisenberg-Schule gewinnt den Klimaschutz-Preis. Die Schüler reisen nun nach Berlin.

Die Werner-Heisenberg-Schule hat für ihre Windkraftanlage auf dem Dach von der co2online-Initiative den Preis als bestes Klimaschutzprojekt in Hessen erhalten. Jetzt hofft sie, per Online-Voting auch den Bundessieg als „Energiesparmeister 2017“ zu erringen. Damit würde das Preisgeld des Landessiegers in Höhe von 2 500 auf 5 000 Euro verdoppelt. Die Initiative wird unter anderem von der Europäischen Kommission und vom Bundesumweltministerium unterstützt. Die Gewinner reisen am 24. März zur Preisverleihung im Bundesumweltministerium nach Berlin.

Im Rahmen ihrer Arbeit mit regenerativen Energien haben Schülerinnen und Schüler der Werner-Heisenberg-Schule eine Windkraftanlage errichtet und in Betrieb genommen, die nach dem Savonius-Prinzip mit senkrecht stehendem Schaufelrad arbeitet, teilt die Schule mit. Sie sieht dies als einen weiteren Schritt zu dem Ziel, auf dem Schulgelände eine Stromtankstelle für Elektroroller und E-Bikes in Betrieb zu nehmen.

Die 16 Landessieger-Schulen, die aus rund 200 Einsendern des Wettbewerbs ausgewählt wurden, gehen nun ins Rennen um den Bundessieg über ein Online-Voting. Bis zum 12. März kann auf www.engergiesparmeister.de/voting. für das favorisierte Projekt gestimmt werden.

Die Windkraftanlage der Heisenberg-Schule wurde von der Gewobau unterstützt. Damit will das gemeinnützige Wohnungsbauunternehmen laut einer Mitteilung deutlich machen, „wie wichtig und nachhaltig der Einsatz von erneuerbaren Energien im Lebensalltag zum Beispiel beim Wohnen sein kann“. Am wichtigsten sei dem kommunalen Wohnungsunternehmen aber, dass sich Bildung, Schule und junge Menschen in der Praxis mit dem Thema beschäftigen.

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