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Kreis Groß-Gerau Kritik am Lärmdeckel

Landrat und Kreisbeigeordneter bezeichnen die Vereinbarung als „Augenwischerei“.

Leiser wird es durch die Lärmobergrenze nicht, heißt es in einer Pressemitteilung des Kreises Groß-Gerau. Die Belastung werde lediglich nicht so stark ansteigen, wie sie es laut Planfeststellungsbeschluss für den Frankfurter Flughafen dürfte. „Und das ist genau der Punkt an der Vereinbarung zwischen Landesregierung, Flughafenbetreiber Fraport und Fluggesellschaften“, der Landrat Thomas Will (SPD) und den Ersten Kreisbeigeordneten Walter Astheimer (Grüne), die den Kreis Groß-Gerau in der Fluglärmkommission vertreten, „unzufrieden macht“, heißt es weiter.

Die Vereinbarung über Obergrenzen des Fluglärms bezeichnet Astheimer als „Augenwischerei“: „Der Fluglärm im Rhein-Main-Gebiet wird zunächst weiter zunehmen und nicht sofort auf Basis des heutigen Niveaus gemindert.“

Ziel von Landrat Will, der auch einer der vier Sprecher der Initiative Zukunft Rhein-Main (ZRM) ist, bleibt die von ZRM propagierte jährliche Abnahme der Lärmbelastung um 0,4 Dezibel basierend auf dem Jahr 2012, dem ersten Jahr nach Inbetriebnahme der Landebahn Nordwest. „Diese dynamische Absenkung würde eine tatsächliche Entlastung bedeuten und auch einen wirklichen Anreiz, Fluggeräte und -verfahren einzusetzen, die leiser sind als bisher“, betonen Astheimer und Will. laf

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