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Demo gegen Polizei in Rüsselsheim Bundesweite Empörung wegen toter Hunde

Mehrere Tausend Tierfreunde werden am Sonntag, 28. September, in Rüsselsheim erwartet. Sie wollen gegen die Erschießung von zwei American Staffordshire Terriern durch die Polizei protestieren.

25.09.2014 19:38
Viele Tierfreunde sind aus Protest mit ihren Hunden zum Friedensplatz gekommen. Foto: Jens Etzelsberger

Tierfreunde aus ganz Deutschland und den angrenzenden Ländern wollen bei einer Kundgebung am Sonntag, 28. September, ab 14 Uhr gegen die Erschießung von zwei American Staffordshire Terriern in der Rüsselsheimer Innenstadt durch die Polizei protestieren. Die Veranstalter rechnen mit 4000 bis 5000 Teilnehmern.

Mittlerweile haben sich nicht nur Teilnehmer aus Deutschland angemeldet. Demonstranten wollen auch aus der Schweiz und Österreich anreisen. Verschiedene Fernsehsender haben angekündigt, über die Demonstration zu berichten.

Jenny McDevin organisiert die Kundgebung. Sie sagt, sie tue dies, weil sie die Tiere von klein auf gekannt habe und eine langjährige Freundin der Besitzer sei, die allerdings momentan nicht in der Lage seien, selbst irgendetwas in dieser Richtung zu tun. McDevin hofft auf ein friedliches Aufeinandertreffen ohne Eskalation.

„Es geht uns einfach um Gerechtigkeit. Wir wollen mit der Demonstration erreichen, dass gegen den Polizeischützen ermittelt wird. Er soll angeklagt und verurteilt werden, wenn eine Fehlhandlung festgestellt wird“, sagt die Organisatorin.

Für die Veranstalter sei der friedliche Verlauf der Demonstration das wichtigste Anliegen. Deshalb habe man die Teilnehmer aufgefordert, ohne ihre Hunde zu kommen. Die Polizei geht ebenfalls von einem friedlichen Verlauf der Kundgebung aus. (ers)

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