Lade Inhalte...

U15-Turnier gegen Rassismus Oberursel begrüßt die Stars von morgen

Das U15-Turnier gegen Rassismus lockt mit Mannschaften wie Bayern München, Chelsea und Tottenham.

Am Anfang stand eine flüchtige Idee. Im vergangenen Sommer begleiteten fünf Väter ihre Söhne von Eintracht Oberursel zu einem internationalen U13-Turnier in Trier, unter anderem mit den Nachwuchsvertretungen von Manchester United und den Glasgow Rangers. Die einhellige Meinung unter den Vätern nach den Eindrücken und Erlebnissen vor Ort: "Das können wir mindestens genauso gut. Wenn nicht sogar besser."

Ein Jahr später richten die Väter, allesamt Unternehmer oder Selbstständige, mit dem „U15-Cup gegen Rassismus" am kommenden Wochenende (11./12. August) ihr eigenes Nachwuchsturnier aus. Die Inspiration dazu kam in Trier, die Motivation zur Umsetzung allerdings auch daher, ihren Söhnen bei Eintracht Oberursel ein unvergessliches Turniererlebnis zu schaffen, sagt Ralf Kissau, Sprecher des Organisationsteams.

Das Teilnehmerfeld aus 18 Mannschaften kann sich zumindest sehen lassen. Auf den Sportplätzen der Eintracht und der Frankfurt International School (FIS) treten neben den regionalen Mannschaften Eintracht Oberursel, FIS Warrios und TS Ober-Roden unter anderem die Jugendabteilungen internationaler Vereine wie FC Chelsea, Tottenham Hotspur, Glasgow Rangers und FC Porto sowie die Bundesligaklubs Hertha BSC, VfB Stuttgart, RB Leipzig, Schalke 04, FSV Mainz 05 und Eintracht Frankfurt an.

Bayern München hat als erste Top-Mannschaft zugesagt

Eisbrecher für das illustre Starterfeld war nach Aussage von Kissau der FC Bayern München, der als erste Top-Mannschaft mit seiner U15 für das Turnier zusagte. "Danach folgten nach und nach andere nationale wie internationale Mannschaften. Denn komprimiert auf diesem Niveau können sich die U15-Mannschaften selten in Europa messen", sagt Kissau zum Anreiz für die Vereine. Ein Antrittsgeld gibt es indes nicht, versichert er. Allerdings bekommen die Vereine Reiskostenpauschalen, der Turnieretat liegt ihm fünfstelligen Bereich.

Mit der Verpflichtung der Vereine betraute man eine in diesem Bereich spezialisierte und gut vernetzte Agentur, der Kontakt dazu entstand bereits beim Turnier in Trier. Relativ früh entstand ebenfalls die im Turniernamen enthaltende Positionierung gegen Rassismus. "Wir wollten damit ein Zeichen setzen. Wir sind ein internationales Projekt, das den Geist von Toleranz und Integration verbindet", sagt Kissau.

Als Schirmherr gewannen die Veranstalter den Bundesliga-Rekordspieler Charly Körbel, die Erlöse des Non-Profit-Events kommen dem Verein Windrose e.V. zugute, der sich für die Integration von Jugendlichen engagiert. Bezüglich einer Fortführung des Turniers für 2019 gibt sich Kissau aber unentschlossen: "Es ist viel Arbeit, aber natürlich haben wir daran schon gedacht. Es ist im Hinterkopf, aber noch nicht definitiv entschieden." Tickets für das Turnier sind vorab online oder an der Tageskasse verfügbar. Kissau rechnet mit 1500 bis 2500 Zuschauern pro Tag. Und mit viel Fachpublikum, schließlich spielen die Stars von morgen in Oberursel.

Einen Livestream unter: http://www.u15-cup-oberursel.de/livestream/

 

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

Multimedia App E-Paper
App
Online Kundenservice Abo-Shop
Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen