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Radrennen „Eschborn-Frankfurt“ in Bad Homburg Kurstadt streicht Geld für Radklassiker

Das Radrennen „Eschborn-Frankfurt“ wird 2019 nicht mehr durch Bad Homburg rollen. Der Grund: Die Stadt streicht ihren Zuschuss. Der Renn-Veranstalter bleibt gelassen.

Radrennen in Bad Homburg
Das Radrennen „Eschborn-Frankfurt“ wird nicht mehr durch Bad Homburg gehen. Foto: Monika Müller

Das Radrennen „Eschborn-Frankfurt“ wird im kommenden Jahr nicht mehr durch Bad Homburg rollen. Die Politik in der Kurstadt hat die 80 000 Euro, die sie in den vergangenen Jahren für das Rennen gezahlt hat, gestrichen. Im Haushalt für 2019, den CDU, SPD und Grüne am Donnerstag beschlossen haben, ist das Geld nicht mehr enthalten. 

Bürgermeister und Stadtkämmerer Meinhard Matern (CDU) begründet das mit der finanziellen Situation der Stadt. Selbst bei Rekordeinnahmen von 221 Millionen Euro sei der Etat für das kommende Jahr gerade einmal ausgeglichen. 

Schon bei der Präsentation seines Haushaltsentwurfs hatte Matern angekündigt, die freiwilligen Leistungen genau unter die Lupe nehmen zu wollen. Dass er nun den Rotstift bei dem Traditionsradrennen angesetzt hat, sei einer erste Konsequenz daraus, sagte er am Freitag im Gespräch mit der FR. 

Man respektiere die Entscheidung Bad Homburgs, sagte Nathanael Bank, Projektleiter für das Radrennen am 1. Mai. „Dank unserer langfristigen Planung lassen sich finanzielle Veränderungen in einem gewissen Rahmen ausgleichen“, betonte er. Zumal nur der kleinere Teil der 80 000 Euro an den Veranstalter gegangen sei. „Der andere Teil beinhaltete Kosten für die Sprintwertung mit Streckenfest sowie die erhöhten Sperr- und Sicherungsmaßnahmen im Raum Bad Homburg“, erläuterte der Projektleiter. 

In der Vergangenheit habe es schon häufiger Änderungen in der Zusammensetzung der Unterstützer-Kommunen gegeben. So kann Nathanael Bank für 2019 auch einen Neuzugang verbuchen. Kronberg werde Vollmitglied im sogenannten Team Taunus werden, kündigte Bürgermeister Klaus Temmen (parteilos) am Donnerstag an. Der finanzielle Beitrag ist mit 5000 Euro allerdings deutlich niedriger als der von Bad Homburg.

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