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Oberursel Umzug in Mobilheime

Anerkannte Geflüchtete verlassen am 16. September die Gemeinschaftsunterkunft in der Karl-Hermann-Flach-Straße und ziehen in die „Mobile Homes“ in der Marxstraße 49 um.

Das alte Containerlager in der Karl-Hermann-Flach-Straße. Foto: Michael Schick

Am Freitag, 16. September, werden inzwischen anerkannte Geflüchtete aus der alten Gemeinschaftsunterkunft in der Karl-Hermann-Flach-Straße in die von der Stadt zur Verfügung gestellten „Mobile Homes“ in der Marxstraße 49 umziehen. Der Umzug hatte zu Kritik der Flüchtlingshelfer und einer Protestveranstaltung vor dem Rathaus geführt. Der Arbeitskreis Asyl schrieb einen offenen Brief an die Stadtverordneten. Die Stadt weist die Kritik zurück.

Sie hält die Mobilheime für eine „ordentliche und zweckmäßige Notunterkunft, durch die eine zweifelsfrei menschenwürdige Unterbringung der Flüchtlinge“ gewährleistet sein werde, äußerten sich Erster Stadtrat Christof Fink (Grüne) und Stadtkämmerer Thorsten Schorr (CDU) in einer Stellungnahme. Die Stadt habe erhebliche Anstrengungen unternommen, um für die rund 30 Geflüchteten eine Bleibe auf dem Wohnungsmarkt zu finden. Dies sei bislang eben ohne Erfolg geblieben.

In den Mobilheimen stehen für vier Personen 32 Quadratmeter zur Verfügung, sie sind möbliert, haben Küche, Bad und WC, und sie sind winterfest. Die Geflüchteten würden von einer Sozialarbeiterin betreut, so Schorr.

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