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Oberursel Sichere Fahrt für Radler

In der kommenden Woche werden Fahrrad-Schutzstreifen markiert. Damit der Radverkehr freie Fahrt auf den Schutzstreifen hat, werde die Einhaltung des Parkverbots kontrolliert.

Radeln in Hessen
Ein Fahrrad (Symbolfoto). Foto: dpa

In der kommenden Woche beginnen Markierungsarbeiten für den Radverkehr. Hintergrund sind die Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung zum Radverkehrskonzept 2025. Ab Donnerstag, 19. Oktober, wird in der Kurmainzer Straße ein Fahrrad-Schutzstreifen ange-legt. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis 21. Oktober, teilt die Stadt mit.

Der Schutzstreifen soll der Sicherheit der Radfahrer dienen. Er ist gekennzeichnet mit einer dünnen, unterbrochenen Linie und zusätzlich markiert mit Fahrrad-Piktogrammen. Schutzstreifen sind Teil der Fahrbahn und dürfen nur in Fahrtrichtung benutzt werden.

Bei Bedarf können sie von Autofahrern befahren oder überfahren werden. Halten bis zu drei Minuten ist auf dem Schutzstreifen ebenfalls zulässig. Eines geht allerdings nicht: „Das Parken auf den Schutzstreifen ist verboten, dieses Parkverbot gilt auch ohne Beschilderung“, erklärt Erster Stadtrat Christof Fink (Grüne).

Damit der Radverkehr freie Fahrt auf den Schutzstreifen hat, werde die Einhaltung des Parkverbots kontrolliert und bei Verstößen mit einem Bußgeld geahndet. Das Falschparken auf den Schutzstreifen koste mindestens 20 Euro und kann bis zu 35 Euro betragen. Auch in der Berliner Straße und der Lindenstraße werden Markierungs- und Beschilderungsarbeiten ausgeführt. Während der Arbeiten kann es zu Beeinträchtigungen kommen.

Lesen Sie mehr zum Thema in unserem Dossier Radfahren in Frankfurt und Rhein-Main

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