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Oberursel Neue Verkehrsdaten für Modell

Die Stadt will Verkehrsströme künftig simulieren können. Aus diesem Grund hat sie an 20 Knotenpunkten Messungen vorgenommen.

Oberursel möchte ein Verkehrsmodell aufbauen, mit dem künftig Verkehrsströme für wichtige Verbindungsstraßen simuliert werden können. Aus diesem Grund gab es bereits am 20. März eine Verkehrszählung, deren Ergebnisse jetzt vorliegen.

So befahren die Lahnstraße zwischen der A661 und der Dornbachstraße täglich rund 22 000 Fahrzeuge, die Kreuzung zur Hohemarkstraße passieren noch 15 000. Dabei gilt: Es handelt sich um Ziel- und Quellverkehr, nicht um Durchgangsverkehr.

Auf der Homburger Landstraße sind von der A661 her kommend täglich 36 000 Autos Richtung Oberursel unterwegs. Nach dem Abzweig in das Gewerbegebiet An den Drei Hasen (Willy-Brandt-Straße) sind es noch 28 000.

In der Nassauer Straße fahren innerhalb bon 24 Stunden etwa 21 000 Autos, was keine Veränderung im Vergleich zu vergangenen Zählungen darstellt, „auch wenn das subjektiv anders wahrgenommen wird“, wie es in der Mitteilung der Stadt heißt.

Auf der Frankfurter Landstraße hat die Zählung einen wert von 17 000 ergeben, auf der Kurmainzer und der Oberhöchstadter Straße jeweils etwa 14 000.

Auf anderen innerörtlichen Straßen sind es deutlich weniger. So wird die obere Taunusstraße täglich von 5000 Fahrzeugen frequentiert, die Hohemarkstraße im Bereich am Rosengärtchen von 6200, wobei sich dies Richtung Innenstadt auf über 10 000 bis 13 000 verdichtet. Die Feldbergstraße verzeichnet 6000 bis 10 000 Fahrbewegungen am Tag.

Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) zu den Ergebnissen: „Die Erhebung bildet das Verkehrsgeschehen durch Fahrzeuge in Oberursel gut und plausibel ab. Entsprechend dem bundesweiten Trend hat der Verkehr auch in Oberursel moderat zugenommen.“

Die Erhebungen haben am 20. März an insgesamt 20 Knotenpunkten stattgefunden. Mittels Videokameras, die weder Gesichter noch Kennzeichen erfassen können, wurden an den Knoten alle Abbiegeströme erfasst, ausgewertet und auf Plausibilität geprüft. Ebenso wurden Hinweise der Polizei sowie Zeitungsberichte zu größeren Störungen oder Defekten im Erhebungszeitraum ausgewertet.

Die Erhebung dient nun als Basis für den Aufbau des Verkehrsmodells. Dieses ist eingebunden in die Verkehrsdatenbasis Rhein-Main, so dass auch Entwicklungen im Umfeld Oberursels Berücksichtigung finden.

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