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Oberursel Angst nach Hundebiss

Nachdem ein Hund während einer Behördenkontrolle zugebissen hat, prüft die Stadt, ob das Tier als gefährlich eingestuft werden muss.

In Oberursel ist es während der behördlichen Überprüfung eines Gartengrundstücks in der Lise-Meitner-Straße zu einem Beißvorfall gekommen. Nun prüft die Stadt, ob der Hund als gefährlich einzustufen ist.

Spaziergänger und Radfahrer sind schon länger in Sorge. Im Januar hatte ein Hund, der auch auf dem Grundstück gehalten wurde, eine Spaziergängerin mit ihrem Hund angefallen. Die Polizei musste das aggressive Tier erschießen.

Seitdem seien Mitarbeiter der Stadt und des Veterinäramtes mehrfach vor Ort gewesen, heißt es in einer Mitteilung. Auf dem Grundstück, das sich außerhalb der Ortslage nahe an einem beliebten Rad- und Spazierweg befindet, leben neben Schafen und Ziegen noch weitere Hunde. Die Zustände dort waren auch Thema im Ortsbeirat Bommersheim. Unter anderem ging es um die Frage, ob dort überhaupt Tiere gehalten werden dürften. Die Stadt teilte daraufhin mit, dass sich die Parzelle außerhalb der Bebauung befinde und Ziegen, Schafen und Hunden auf der Fläche gehalten werden dürften.

„Mit der Frage, ob die auf der Grundstücksparzelle lebenden Tiere artgerecht gehalten werden, beschäftigt sich die zuständige Behörde, das Veterinäramt des Hochtaunuskreises“, heißt es in der Mitteilung der Stadt. Zuletzt hätten Mitarbeiter des Amtes das Areal im Februar kontrolliert.

Die städtische Ordnungspolizei habe die Umzäunung des Grundstücks wiederholt überprüft. „Das Gartengrundstück ist so umzäunt und gesichert, dass Personen außerhalb des Grundstücks nicht von den dort lebenden Tieren gefährdet werden können.“ Das Grundstück der Erich-Kästner-Schule sei zusätzlich in Richtung des Gartengrundstücks mit einer stabilen Umzäunung versehen.

Ob der Hund letztlich als gefährlich eingestuft wird oder nicht, wird nicht bekannt gegeben. Das Ergebnis der Prüfung darf aus Datenschutzgründen nicht veröffentlicht werden.

Für als gefährlich eingestufte Hunde gelten strenge Vorschriften. Unter anderem dürfen sie außerhalb eines gesicherten Grundstücks nur von erwachsenen Personen an der Leine geführt werden. Der Hundehalter muss innerhalb einer bestimmten Frist eine Reihe von Dokumenten vorlegen. Kommt er dieser Aufforderung nicht nach, kann der Hund auf Kosten des Halters im Tierheim untergebracht werden. diu

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