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Neuer Stadtteil in Frankfurt Alternative zum neuen Frankfurter Stadtteil gesucht

SPD-Landtagskandidat Henning Groskreutz fordert die CDU auf, Alternativen zum geplanten neuen Frankfurter Stadtteil zu suchen und bringt den Pfingsberg ins Gespräch.

CDU-Protest gegen neuen Frankfurter Stadtteil
SPD-Landtagskandidat Henning Groskreutz kritisiert den Protest-Sternmarsch der CDU Hochtaunus gegen den geplanten neuen Stadtteil. Foto: Renate Hoyer

Als „unverantwortliches Spielen mit der Angst der Menschen“ hat SPD-Landtagskandidat Henning Groskreutz den Sternmarsch der CDU gegen den geplanten neuen Frankfurter Stadtteil kritisiert. Am vergangenen Sonntag hatten Christdemokraten aus den Kreisen Hoch- und MainTaunus sowie drei Frankfurter Stadtteilen vor allem gegen eine Bebauung des Gebiets westlich der Autobahn 5 demonstriert, das bis an die Grenzen von Steinbach und Oberursel heranreicht. 

Er könne die Sorgen der Bürger in den betroffenen Kommunen nachvollziehen. Das Verhalten der CDU bezeichnet Groskreutz jedoch als „scheinheilig“. Schließlich gehe es darum, dringend benötigten bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Sollte die CDU ihre Position ernst meinen, müsse sie sich zumindest dafür einsetzen, dass „kurz- und mittelfristige Alternativen“ geprüft werden, fordert Groskreutz, der als Direktkandidat im Wahlkreis 24 antritt, zu dem Oberursel und Steinbach gehören. Der SPD-Politiker bringt dafür den Frankfurter Pfingstberg ins Spiel. Das Gebiet zwischen Nieder-Eschbach und Nieder-Erlenbach hatte einst die Frankfurter SPD als neues Wohngebiet ins Auge gefasst, war jedoch vor allem am Widerstand der CDU gescheitert. Die Römer-Koalition hatte sich schließlich auf das Gebiet im Nordwesten der Stadt geeinigt, das derzeit auf seine Eignung untersucht wird. 

Um ausreichend Wohnraum für alle zu schaffen, wirbt Groskreutz für eine gemeinsame Anstrengung der Kommunen. Eine Möglichkeit sieht er darin, kleinere Gemeinden mit einer besseren Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr attraktiver zu machen und so das Zentrum und die Naherholungsflächen des Ballungsraums zu entlasten. 

Derweil hat sich das Oberurseler Parlament mehrheitlich dagegen entschieden, nach dem Vorbild der Nachbarkommune Steinbach gut sichtbare Protestbanner mit der Aufschrift „Kein Frankfurter Stadtteil westlich der A5“ aufzuhängen.

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