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Königstein Wald endlich aufräumen

Der immer noch zum Teil unpassierbare Falkensteiner Burghain soll Eigentum der Stadt werden. Ermöglicht wird es durch einen Flächentausch.

Bald soll der Falkensteiner Burghain Eigentum der Stadt Königstein sein. Ermöglicht werde dies durch einen Flächentausch: Für das Naturschutzgebiet sollen im Gegenzug Waldflächen zwischen dem Altkönig und Falkenstein dem jetzigen Eigentümer Hessen-Forst übereignet werden, teilt die Stadt mit. So laute ein Beschlussvorschlag des Magistrats, der nun in die Gremien geht.

Wenn das Geschäft abgeschlossen sei – voraussichtlich Anfang kommenden Jahres – habe die Stadt Königstein dann die Möglichkeit, die Wege zu räumen und den Wald nach und nach sozusagen „aufzuräumen“. Interessantes Detail: Damit werde dann wieder der Hessen-Forst beauftragt, weil er das notwendige Gerät dafür habe – nur arbeite er dann unter den Maßgaben der Stadt, heißt es in der Mitteilung.

Der große Sturm im August 2017 hatte den Falkensteiner Burghain stark in Mitleidenschaft gezogen. Wegen umgestürzter Bäume oder weiterer Astbruchgefahr waren zahlreiche Wege unpassierbar, teilweise auch noch Monate später. Auch heute noch sind etliche Wege nicht instand gesetzt. Viele Bürger hätten bei der Stadt nach Abhilfe gefragt – doch die konnte nur wenig ausrichten. Denn Hessen-Forst habe seitens der Landesregierung Order, den „stillgelegten“ Wald zu renaturieren, somit seien ihr „Aufräumarbeiten“ abseits der Hauptwege untersagt gewesen.

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