Lade Inhalte...

Kinder-Blickachsen Grünes Monster mit mächtigem Popo

71 Kinder und Jugendliche aus Bad Homburg haben sich mit dem Thema Skulpturen auseinandergesetzt. Herausgekommen sind dabei sieben Werke, die jetzt bei den Kinder-Blickachsen in Stadtbibliothek und Orangerie zu sehen sind.

30.05.2011 12:03
Anton J. Seib
„Spaziergänger im Park“ heißt diese Skulpturengruppe. Foto: Rheker

Scvappalabbi steht auf dem Podest und überragt alle. Gute zwei Meter misst das Monster mit dem fast unaussprechlichen Namen, es ist sattgrün und hat einen großen Mund mit imposanten weißen Zähnen. Aber sprechen kann es nicht. Scvappalabbi ist nämlich eine große Puppe aus Pappe, in Form gebracht von zwölf Jungen und Mädchen der Kinderkunstschule Bad Homburg. Zusammen mit sechs weiteren Skulpturen ist sie Bestandteil der 1. Kinder-Blickachsen, die am Samstag eröffnet wurden. Die Kunstwerke sind noch bis zum 23.?Juli in der Stadtbibliothek und in der Orangerie zu sehen.

Insgesamt 71 Kinder und Jugendliche zwischen drei und 13 Jahren haben sich zwei Monate lang mit dem Thema Skulpturen auseinandergesetzt. Vorbild waren die „großen“ Blickachsen, die alle zwei Jahre Werke international renommierter Künstler im Kurpark präsentieren.

„Alle Arbeiten haben die Kinder eigenständig entwickelt und realisiert. Wir Erwachsenen waren die helfenden Hände“, beschreibt Petra Kirchberg, die Leiterin der Kinderkunstschule die Arbeitsweise. So haben auch an Scvappalabbi – der Name setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der kleinen Künstler zusammen – kleine und große Hände zusammengearbeitet.

Beau hat in der Scvappalabbi-Gruppe mitgearbeitet. „Das ist ein Monster“, ist das Mädchen überzeugt. Die junge Holländerin, deren Eltern berufsbedingt derzeit in der Kurstadt leben, hat den Po des grünen Riesen geformt, ebenso wie Isabel (7). „Wir haben Servietten mit Leim vermengt und dann auf den Po gerieben“, erklärt sie gestenreich und muss dabei lachen. Den beiden hat das Formen derart Spaß gemacht, dass dabei das Hinteteil immer dicker geworden ist.

Eine andere Installation trägt den Namen Cuptopus. Die Kinder haben 3000 Pappbecher zu einer fragilen langen Krake zusammengeklebt, die an der Decke der Stadtbibliothek baumelt. Eine andere Gruppe hat Spaziergänger im Park aus Pappmaché geformt. Andere Skulpturen heißen „Nein-Danke“, „Pflanze“, „Die Vögel“ und „Sitzende“.

Ein weiteres Projekt hat die Kinderkunstschule für den Sommer geplant. In Zusammenarbeit mit dem Führungsteam der Blickachsen 8 bietet sie ab Juni jeden Sonntag von 10 bis 12.30 Uhr Workshops zum Thema Skulpturen an. Anmeldungen im Internet auf der Homepage www.kinderkunstschule-hg.de.

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

Multimedia App E-Paper
App
Online Kundenservice Abo-Shop
Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen