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Hochtaunus Weniger Komatrinker

„Nur“ 42 Jugendliche landeten im vergangenen Jahr im Krankenhaus. Sorgen macht den Experten aber weiterhin das Trinkverhalten der Zehn- bis 15-Jährigen.

Die Zahl alkoholbedingter Klinikaufenthalte von Kindern und Jugendlichen ist im Hochtaunuskreis weiter zurückgegangen, das zeigt jetzt eine Studie der DAK. Dennoch bleibe das Rauschtrinken bei Schülern ein Problem, heißt es in einer Pressemeldung der Krankenkasse.

Nach Informationen der DAK landeten 2015 42 Kinder und Jugendliche im Kreis mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Nach Zahlen des Statistischen Landesamtes sank die Zahl im Vergleich zu 2014 um 12 Prozent.

Sorge bereite Experten allerdings der Alkoholmissbrauch bei den jüngeren Mädchen und Jungen. In der Altersgruppe der 10- bis 15-Jährigen mussten in der Region sechs Kinder in einer Klinik behandelt werden, sagt Erhard Waldmann von der DAK-Gesundheit in Bad Homburg

Viele Jugendliche überschätzten sich und glaubten, Alkohol gehöre zum Feiern und Spaß haben dazu, sagte Waldmann. Eine regionale Alkoholprävention ohne erhobenen Zeigefinger bleibe deshalb unverzichtbar.

Die DAK will 2017 die Aufklärungskampagne „bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“ im Hochtaunuskreis fortsetzen. Bei einem Wettbewerb werden Schüler zwischen zwölf und 17 aufgerufen, mit Plakaten kreative Botschaften gegen das Rauschtrinken zu entwickeln.

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