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Hochtaunus Rekordbesuch im Hessenpark

Der Hessenpark vermeldet erneut einen Rekordbesuch. 2017 kamen knapp 250.000 Menschen in das Freilichtmuseum bei Neu-Anspach (Hochtaunus).

Freilichtmuseum Hessenpark
Idylle pur: Der Hessenpark bei Neu-Anspach. Foto: Michael Schick

Jens Scheller ist hochzufrieden. Für das abgelaufene Jahr kann der Leiter des Hessenparks erneut einen Rekordbesuch vermelden. Insgesamt 244 318 zahlende Besucher kamen 2017 in das Freilichtmuseum bei Neu-Anspach im Hochtaunuskreis. Ein Plus von 6,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Hinzu kommen 32 515 Personen, die den Marktplatz des Hessenparks ausschließlich zum Einkaufen aufgesucht haben; dafür gibt es freien Zutritt.

Bereits seit vier Jahren verzeichnet der Hessenpark nun einen kontinuierlichen Besucheranstieg. Scheller sieht darin eine Bestätigung für die eingeschlagene Strategie: „In Zeiten fortschreitender Digitalisierung suchen immer mehr Menschen nach Entschleunigung und Aktivitäten zum Anfassen und Mitmachen, wie wir sie im Museum anbieten.“

Ein Beispiel ist der im Sommer eröffnete Trimm-dich-Pfad mit zehn Stationen, der anhand von originalen Bauvorlagen des Deutschen Sportbunds aus dem Jahr 1973 neu errichtet worden ist. „Bei schönem Wetter finden sich die sportlichen Besucher dort zum Training ein“, schildert der Hessenpark-Direktor. Zur Eröffnung seien sogar über 80-Jährige an der Klimmzugstange gesichtet worden.

 

Gelohnt hat sich nach Ansicht von Jens Scheller der erhebliche Ausbau bei den Museumsführungen. So gab es im vergangenen Jahr erstmals durchgehend von März bis Oktober jeden Samstag und Sonntag um 15 Uhr öffentliche Rundgänge mit wechselnden Themen – darunter spezielle Schauspielführungen und landwirtschaftliche Rundgänge.

Auf großes Interesse stieß die Ausstellung mit Schwarz-Weiß-Aufnahmen der renommierten Fotografin Barbara Klemm. Gleiches gilt für die große Sonderausstellung „Hessen unter Strom“ zur Elektrizitätswirtschaft in der Region von den 1880er-Jahren bis heute. Hier arbeitete der Hessenpark mit dem Hessischen Wirtschaftsarchiv Darmstadt zusammen.

Zu den wichtigsten Bauprojekten gehörte 2017 die Sanierung des Fruchtspeichers aus Trendelburg, die im Sommer begonnen hat. Im Aufbau befindet sich derzeit auch eine ehemalige Gärtnerei aus Rechtenbach, die Fortschritte werden in einem Bautagebuch auf der Hessenpark-Internetseite präsentiert. Außerdem entstehen ein Fachwerkmusterhaus für energieeffizientes Sanieren und ein neues Textilhandwerkshaus.

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