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Hochtaunus Facettenreiches Festival

Das Musikfestival „Allegro!“ macht in diesem Jahr die Holzblasinstrumente zum Schwerpunkt. Zehn sehr unterschiedliche Konzerte in Usingen und Umgebung sollen Zuschauer anlocken – durchaus auch über die Grenzen des Hochtaunus hinweg.

„Allegro! Das Musikfest im Taunus“ wartet im Sommer mit Flötenkonzerten und Bläserkammermusik auf. Zehn Konzerte in fünf Städten und Gemeinden im Usinger Land machen in diesem Jahr unter dem Motto „Schalmeienklänge“ die Holzblasinstrumente zum Schwerpunkt. Vom 26. Juni bis 5. Juli gibt es verschiedenste Auftritte in Usingen, Schmitten, Neu-Anspach, Grävenwiesbach und Weilrod. Zum Erfolg soll vor allem ein Blick über den Tellerrand der klassischen Musik verhelfen. „Allegro!“ ist in der Klassik beheimatet, es soll aber so facettenreich wie selten sein. Das Repertoire beinhaltet Klezmermusik, ein Saxophonquartett, das Flötenensemble Flautando Köln und Naturhornbläser.

Zum Auftakt aber gibt es am Abend des 27. Juni in der Mensa der Usinger Christian-Wirth-Schule zwei Solokonzerte, in denen es traditionell klassisch zugeht. Das Essener Folkwang Kammerorchester begleitet die belgische Klarinettensolistin Annelien van Wauwe bei Mozarts berühmtem Klarinettenkonzert. Das zweite Solokonzert wird von der Spanierin Carla Velasco gespielt.

Ebenfalls am 27. Juni gibt es Bläserkammermusik, dargeboten in der evangelischen Laurentiuskirche in Usingen. Dort musiziert die Pianistin Friederike Richter mit Marta Berger (Oboe), Johannes Gmeinder (Klarinette), Sibylle Mahni (Horn) und Richard Morschel (Fagott). Bläserquintette von Mozart und Beethoven stehen unter anderem auf dem Programm.Das dritte Konzert findet auf der Burg Oberreifenberg statt: Die Besucher erwartet am 28. Juni um 11 Uhr eine Matinee mit Wilhelm Bruns und den Deutschen Naturhornsolisten. Der Burgverein sorgt bei diesem Konzert fürs leibliche Wohl.In der evangelischen Kirche in Usingen-Merzhausen treten dann um 18 Uhr die fünf Fagottisten des Kölner Opernorchesters auf, auch bekannt als das Gürzenich Fagott-Quintett. Auf dem Programm stehen unter anderem der Hummelflug von Rimsky-Korssakov sowie Melodien Fritz Kreislers.

Leisere Töne werden am 1. Juli in Grävenwiesbach angeschlagen. Spielort ist die katholische Kirche St. Konrad von Parzham. Das Duo Heike Nicodemus an der Traversflöte und Maximilian Mangold mit seinen historischen Gitarren werden ein Programm mit Werken von Mozart und anderer Komponisten aus dessen Zeit zu Gehör bringen. Ein weiteres Konzert findet im Kulturforum Hochtaunus in Weilrod-Hasselbach statt. Am 2. Juli, um 20 Uhr, wird das Trio Inspirato mit der Sopranistin Marietta Zumbült, dem Klarinettisten Reiner Wehle und der Pianistin Friederike Richter Werke für diese seltene Besetzung zum Besten geben. Das bekannteste ist Franz Schuberts „Der Hirt auf dem Felsen“. Zudem erklingen Werke von Louis Spohr, Robert Schumann und anderen.

Mit großem Zuspruch rechnen die Veranstalter für den Auftritt von Flautando Köln. Vier Flötistinnen haben fast 40 Instrumente im Gepäck, wenn sie am 3. Juli um 20 Uhr in Usingen spielen.

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