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Hochtaunus Bürger sollen mitreden

Der Kreis erstellt einen Zukunftsplan für 2030.

Wie soll der Hochtaunuskreis im Jahr 2030 aussehen? Wo sollen zwischen Königstein und Grävenwiesbach zusätzliche Wohnungen entstehen? Wohin Bahnen und Busse fahren? Mit solchen Fragen können sich interessierte Bürger von Anfang Dezember an beschäftigen. Der Kreis hat das Planungsbüro Albert Speer + Partner (AS+P) damit beauftragt, unter dem Motto „Hochtaunus 2030“ ein Kreisentwicklungskonzept zu erstellen. 

Ziel sei es, die zentralen Themen für die Zukunft des Landkreises zu identifizieren, sagte Landrat Ulrich Krebs (CDU) am Montag bei der Präsentation des Projekts. Am Ende sollen nicht nur unverbindliche Vorschläge stehen, sondern ein Katalog mit konkreten Vorhaben und einem Zeitplan, kündigte Projektleiterin Svenja Knuffke von ASP an. Entscheidend sei dabei die Mitwirkung der Bürger. Deshalb sind bis Sommer 2019 drei öffentliche Foren geplant. Darüber hinaus werde es aber auch Workshops und eine Online-Plattform geben, über die jeder seine Ideen einbringen könne, erläutert Knuffke. 

„Nur wenn alle am Konzept mitarbeiten, kann der Prozess erfolgreich sein“, wirbt Landrat Krebs. Dabei soll auch die spezifische Struktur des Hochtaunuskreis mit dem urbanen Vordertaunus und dem eher ländlich geprägten Usinger Land berücksichtigt werden. Das zeigt sich bereits an der Auftaktveranstaltung, die es gleich in zweifacher Ausführung gibt, und zwar am Dienstag, 4. Dezember, im Forum der Kreisverwaltung in Bad Homburg, Ludwig-Erhard-Anlage, sowie eine Woche später am 10. Dezember in der Adolf-Reichwein-Schule in Neu-Anspach. Beide Veranstaltungen beginnen um 19 Uhr.

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