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Hochtaunus Bauantrag per E-Mail

Die FDP fordert mehr Tempo bei der Digitalisierung im Landratsamt. Dem Landrat wirft sie eine „passive Haltung“ vor.

Bauarbeiter
Ein Bauarbeiter. (Symbolfoto). Foto: Arnold

Wer im Hochtaunuskreis einen Bauantrag stellt, müsse die Unterlagen immer noch in fünffacher Ausfertigung auf Papier ausdrucken – ein echter Anachronismus, findet der Fraktionsvorsitzende der FDP im Kreistag, Stefan Naas. Deshalb fordern die Liberalen, dass es künftig möglich sein soll, Bauanträge zumindest per E-Mail an die Kreisverwaltung zu schicken. Mit der entsprechenden Vorlage wird sich der Kreistag am Montag, 17. September, befassen.

Die Bauanträge sind aus Sicht der FDP jedoch nur ein Beispiel für den fehlenden Elan im Landratsamt beim Thema Digitalisierung. „Es mangelt an politischem Willen“, moniert der Kreistagsabgeordnete Franz Tauber. Als Beleg führt er eine Antwort von Landrat Ulrich Krebs (CDU) auf eine Anfrage der FDP zum Thema E-Government und der Beteiligung des Kreises am entsprechenden Gesetzgebungsverfahren des Landes an. Darin verweise Krebs lediglich auf die kommunalen Spitzenverbände und andere Landesgremien.

Statt sich aktiv einzubringen, herrsche im Landratsamt eine passive Haltung vor, kritisiert Tauber. Um aufs Tempo zu drücken, fordert die FDP vom Kreisausschuss eine Strategie zu Digitalisierung und E-Government.

Bis 31. März 2019 solle diese vorliegen, heißt es in einem zweiten Antrag für die nächste Kreistagssitzung.

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