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Flut Hochtaunus hilft bei Hochwasser

Auch aus dem Hochtaunuskreis sind Menschen in den Hochwassergebieten im Einsatz.

Feuerwehrleute aus Frankfurt und Offenbach bauen den mobilen Deich auf. Foto: privat

Einige Teile Deutschland leiden unter der Hochwasser-Katastrophe. Besonders Bayern und der Osten der Republik sind betroffen. Vielerorts sind externe Helfer gefragt, um Sandsäcke zu schleppen, Schutzwälle zu errichten und Deiche zu stärken. Auch aus dem Hochtaunuskreis sind Menschen und Material in den Hochwassergebieten im Einsatz.

So hat sich bereits in der vergangenen Woche ein Trupp aus 114 Feuerwehrleuten aus dem Kreis auf den Weg nach Sachsen gemacht. Die ersten Einsätze erfolgten in Dresden, zum Ende der Woche hin verlagerten sich die Arbeiten dann nach Meißen, wo es vor allem um den Bau und die Sicherung von Deichen ging. Die Helfer werden mindestens noch bis zum Wochenende in Sachsen bleiben. Die genaue Dauer des Einsatzes hängt von der Entwicklung der Gefahrensituation ab.

Deich aus Bad Homburg

Ein weiteres Stück Bad Homburg findet in Niedersachsen Verwendung. Dorthin genauer gesagt ins Wendland an der Grenze zu Sachsen-Anhalt waren 130 Kräfte der Feuerwehren aus Frankfurt und Offenbach und anderer Hilfsorganisationen beordert worden. Im Gepäck hatten sie einen mobilen Deich der Firma Aquariwa aus Neu-Isenburg. Teile davon befinden sich normalerweise im Besitz der Stadt Bad Homburg, die diese kostenlos zur Verfügung stellte.

Dieser mobile Deich ist 1,20 Meter hoch und ebenso breit, seit vergangener Woche deckt er in der Stadt Gartow ein eineinhalb Kilometer langes Stück im Deich ab. Dort ist der Schutzwall niedriger als an anderen Stellen. Daher war eine Überflutung der Stadt durch diese Lücke befürchtet worden. Der mobile Deich besteht aus Plastik-Elementen, die mit Wasser befüllt und mit Planen bedeckt werden. So wirken sie einerseits als Schutz gegen überfließendes Wasser, andererseits beschweren sie den Deich zusätzlich, so dass dieser im Extremfall weniger schnell aufweicht und stabiler ist.

Doch bekanntlich kam es auch in einigen Städten des Hochtaunuskreises selbst am Wochenende zu Überschwemmungen. Starke Regenfälle und Gewitter sorgten am Sonntag für überspülte Stadtteile und vollgelaufene Keller. So mussten gerade erst aus Sachsen zurückgekehrte Hochwasserhelfer der Feuerwehr direkt wieder ran.

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