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Bad Homburg Startsignal für Turnhalle

An der Urseler Straße entsteht eine moderne Sportstätte, die von Schulen und Vereinen genutzt werden kann.

Das Altgebäude der ehemaligen Georg-Kerschensteiner-Schule ist längst abgebrochen, auf dem Eckgrundstück an der Urseler Straße wird ein Neubau hochgezogen. Entstehen soll eine moderne Sporthalle, die auf einer Grundfläche von 22 mal 45 Metern zwei Spielfelder bietet und der benachbarten Humboldtschule angegliedert sein wird.

Zum „Spatenstich“  waren Hochtaunus-Landrat Ulrich Krebs (CDU) und Bad Homburgs Oberbürgermeister Alexander Hetjes (CDU) in gemeinsamer Aktion angetreten. Während sich der Kreis als Erbauer und Betreiber der in Fertigbauweise zu errichtenden Halle ausweist, beteiligt sich die Kurstadt zur Hälfte an den Bau- und Betriebskosten. Mit Investitionen von rund 6,15 Millionen Euro zuzüglich 300 000 Euro für die Ausstattung wird derzeit gerechnet. Bis Ende 2018 soll der Nutzbau stehen.

Das im vorgelagerten Bereich mit 43 Auto- und 30 Fahrrad-Stellplätzen bestückte Gebäude soll nicht alleine der Humboldt-Schulgemeinde zur Verfügung stehen. Auch die Mitglieder der Homburger Sportvereine dürfen sich über Trainingseinheiten in neuer Umgebung freuen.

Barrierefreiheit für alle Bereiche

Angegliedert wird zudem ein eingeschossiges, massiv erstelltes Bauwerk, in dem die Nebenräumlichkeiten eingerichtet werden. Barrierefreiheit für alle Bereiche ist vorgesehen. Im Verlauf der kommenden Wochen sollen Fundamente ausgehoben und Grundleitungen verlegt werden. Die Betonmischer zum Gießen der Bodenplatte rollen dann im Anschluss an.

Was unweit des alten Bad Homburger Krankenhauses und an der stark frequentierten Urseler Straße entstehen soll, gilt als Ersatz für die durch jahrzehntelange Nutzung derangierte Sporthalle an der Frölingstraße. Derzeit wird deren geschichtsträchtiges Parkett noch von zahlreichen Homburger Vereinssportlern genutzt.

Ins Licht der Öffentlichkeit geriet die alte Bewegungsstätte noch einmal im Spätherbst 2015 während der so genannten Flüchtlingskrise. Zur ersten Aufnahme wurden dort für mehrere Wochen weit mehr als 200 Menschen einquartiert.

Die Halle Frölingstraße soll nach dem Willen von Stadt und Kreis abgerissen werden, um das Grundstück als Wohnbauareal zu definieren. Angrenzend befindet sich das brachliegende „Vickers“-Gelände, mit dessen Entwicklung das weitere Schicksal der Althalle verknüpft wird. 

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