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Bad Homburg Espresso mit Stil

Seit zehn Jahren gibt es das Schlosscafé. Am Sonntag schenkt die Chefin Julia Gadenz-Vornholt deshalb Sekt für ihre Stammgäste aus.

Es ist verbrieft, dass die Ur-Ur-Enkelin von Kaiser Wilhelm I. vor ein paar Jahren zu Pferd auf Stippvisite vorbei kam. Das romantische Café mit Tischen unter der mächtig ausladenden uralten Libanonzeder auf der Parkseite passt so recht ins Ambiente des Schlosses. Und beflügelt Gedanken, auf Reisen zu gehen.

Mit einem „schönen Kaffee“, wie die Damen hier sagen, und am besten noch einem Stück der hausgemachten Preißelbeer-Sahne-Torte, die gerade hoch in Kurs steht. „Endlich“, haben die Damen damals gesagt, die wie so viele Schlossbesucher lange auf ein Café im Park gewartet haben. „Ach Gott, zehn Jahre“, sagen sie jetzt.

Am Sonntag wird die Chefin Julia Gadenz-Vornholt den Stammgästen ein Glas Sekt zu Kaffee und Kuchen oder zum Kaiserfrühstück reichen, denn tatsächlich währt ihr Café-Traum im Schloss nun schon zehn Jahre. Und den liebevollen Beinamen „Schlossprinzessin“ hat sie sich in all den Jahren wirklich redlich verdient.

Ihre Liebe zur Idee steckt in jedem Detail, vom Blumenschmuck auf und zwischen den Tischen über die Dekoration bis hin zu den „Amorbänken“ für intime Kaffeegespräche auf der Südseite des Gemäuers.

Ein Fernsehbeitrag vor zwei Jahren war der letzte Kick, aus dem Geheimtipp eine Institution zu machen. Ja, es habe lange gedauert, „in den Homburger Köpfen anzukommen“, sagt die Caféhaus-Betreiberin heute. Aber sie ist ihrer besonderen Linie stets treu geblieben. jüs

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