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Bad Homburg Eine Brille für die Ärmsten

Bad Homburger Stiftung unterstützt Hilfsprojekt in Malawi.

Malawi ist mit seinen rund 18 Millionen Einwohnern eines der ärmsten Länder der Welt. Der Bedarf an augenoptischer Versorgung und Sehhilfen ist sehr hoch. Die meisten Fehlsichtigen in Malawi haben noch nie einen Augenarzt besucht, und viele von ihnen wissen nicht einmal, dass ihnen eine Brille helfen würde.

Die Bad Homburger Else Kröner-Fresenius-Stiftung will das ändern und schließt eine strategische Partnerschaft mit dem Verein EinDollarBrille e.V. (www.eindollarbrille.de). Vereinsgründer Martin Aufmuth hat eine äußerst preisgünstige Brille entwickelt. Sie besteht aus einem leichten und flexiblen Federstahlrahmen; farbige Perlen sollen ihr ein individuelles Design verleihen. Die „EinDollarBrille“ wird auf einer einfachen Handbiegemaschine von den Menschen vor Ort hergestellt, ihre Materialkosten liegen bei nur einem US-Dollar. Der Verein trainiert lokale Fachkräfte in Herstellung und Vertrieb der Brille. So sollen in einem nachhaltigen Geschäftsmodell Arbeitsplätze vor Ort entstehen.

„Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit der Else Kröner-Fresenius-Stiftung“, so Aufmuth. Der Aufbau nachhaltiger Strukturen wäre ohne Spenden und die finanzielle Unterstützung von Partnern nicht möglich, unterstreicht er.

„Benachteiligten Menschen eine Sehhilfe zu ermöglichen und sie damit am normalen Leben teilhaben zu lassen – das wäre ganz im Sinne unserer Stifterin gewesen“, sagt Dieter Schenk. Er ist Vorsitzender des Stiftungsrats der Else Kröner-Fresenius-Stiftung. Vor allem die mit der augenoptischen Ausbildung vor Ort angelegte Nachhaltigkeit des Projekts habe überzeugt.

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