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Bad Homburg Bürger weiter einbinden

Das Interesse am Stadtentwicklungskonzept können die Verantwortlichen mit gutem Recht als vollen Erfolg verbuchen. Sehr zu begrüßen ist zudem, dass die Bürgerbeteiligung damit nicht enden soll. Ein Kommentar

Ein volles Kurhaus zum Auftakt, ein volles Kurhaus zum Abschluss – und zwischendurch mehrere Tausend Fragen, Anregungen und Ideen. Die Zukunft ihrer Stadt liegt den Bad Homburgern offenkundig am Herzen und sie wollen diese nicht allein den Politikern und Investoren überlassen.

Das Interesse am Stadtentwicklungskonzept, das nun als eine Art Wegweiser bis ins Jahr 2030 vorliegt, können die Verantwortlichen mit gutem Recht als vollen Erfolg verbuchen.

Sehr zu begrüßen ist zudem, dass die Bürgerbeteiligung damit nicht enden soll, sondern künftig auf konkrete Projekte ausgeweitet werden sollen. Das dürfte dann aber auch deutlich mehr Konflikte in sich bergen als der harmonische Konzept-Prozess. Etwa wenn es um die Frage geht, welche Flächen für Wohn- und Gewerbebauten infrage kommen oder wo die geplanten „Aktivspots“ für Jugendliche entstehen sollen.

Dabei dürften auch Enttäuschungen nicht ausbleiben. Denn die endgültige Entscheidung über solche Fragen trifft schon allein aus rechtlichen Gründen weiterhin die Stadtverordnetenversammlung und nicht ein Bürgerforum, sei es auch noch so gut besucht.

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