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Bad Homburg Blickachsen Die zehnten Blickachsen

Bereits zum zehnten Mal findet die Kunstschau Blickachsen statt. Sie ist zu einem international bekannten und anerkannten Ereignis geworden. Die Besucher kommen von weither angereist.

Details über Kunstwerke und Künstler will Kurator Christian Scheffel noch nicht verraten. Aber er freut sich schon, nicht nur auf die Eröffnung der Blickachsen im Main 2015, sondern auch über das Jubiläum, das die Skulpturen-Biennale in diesem Jahr feiert. Zum zehnten Mal findet die große Kunstschau dann bereits statt.

Diese Entwicklung hätte sich Galerist Scheffel zur ersten Schau vor 18 Jahren nicht träumen lassen, sagt er heute. Die zehnten Blickachsen haben für ihn auch was ganz Emotionales. Die Blickachsen sind zu einem international bekannten und anerkannten Ereignis geworden. Die Besucher kommen von weither angereist, „Asien“, „USA“ zählt Scheffel auf, „und natürlich überall aus Europa“.

Millionen von Menschen haben einen Blick auf die Kunstwerke geworfen. Eine genauere Zahl ist kaum zu schätzen, weil die freie Zugänglichkeit der Werke ein wichtiger Teil des Konzeptes ist.

Die Bad Homburger Kur- und Kongress GmbH, sagt Kurator Christian Scheffel, habe vor Jahren einmal rund eine Million Besucher im Kurpark pro Sommer ermittelt. Besser zählen lassen sich da die Führungen, auf die der Kurator sehr stolz ist. Er habe ein Team von sechs engagierten Kunstvermittlern, die es im Verlauf einer Blickachsen-Saison auf rund 450 Touren bringen. Das Programm werde kontinuierlich ausgebaut.

Räumlich ist die Biennale stetig gewachsen. Bad Homburg und seinen Parks, der Kurpark und der Schlosspark, sind und bleiben laut Scheffel immer das Herz der Blickachsen, aber im Laufe der Jahre sind im ganzen Rhein-Main-Gebiet Ausstellungsorte dazugekommen, wie etwa der Campus der Goethe-Universität in Frankfurt, das Kloster Eberbach oder der Skulpturenpark Niederhöchstadt.

Auch für die zehnten Blickachsen soll die Kunst-Vernetzung im Rhein-Main-Gebiet ausgeweitet werden, sagt Kurator Scheffel. Es werden nicht unbedingt mehr, aber ein paar neue Standorte für die Kunst hinzukommen.

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