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Bad Homburg Belgische Blickachsen

Im Sommer finden die „Blickachsen“ zum zehnten Mal statt. Kurator und Initiator Michael Scheffel hat für die Bad Homburger Skulpturen-Ausstellung nun ein renommiertes Museum als Partner gewinnen können: das Middelheimmuseum aus dem belgischen Antwerpen.

2013 fanden die letzten Blickachsen statt. Am Haken: Kunst von Masayuki Koorida. Foto: Michael Schick

Für die Bad Homburger Skulpturenschau „Blickachsen“, die im Sommer zum zehnten Mal stattfindet, hat Initiator Christian Scheffel das renommierte Antwerpener Middelheimmuseum und dessen Direktorin Sara Weyns sowie den Co-Kurator Lieven Segers gewinnen können. Das Middelheimmuseum blickt auf eine mehr als 60 Jahre lange Historie zurück.

Nach der ersten Schau moderner Bildhauerei im Freien – 1948 im Londoner Battersea Park – und der Präsentation „Sonsbeek 49“ ein Jahr später in Arnheim begeisterte 1950 eine große Skulpturen-Ausstellung im Middelheimpark die Besucher. Aufgrund des großen Erfolges hatte sich die Stadt Antwerpen dann dazu entschlossen, ein permanentes Freiluftmuseum zu gründen, in dem Natur und Kunst ein Zusammenspiel entwickeln.

In der Kollektion des belgischen Freilichtmuseums befinden sich Skulpturen solch namhafter Künstler wie Ai Weiwei, Hans Arp und Auguste Rodin. Rund 300 000 Besucher im Jahr zählt das Museum, dessen Herzstück ein 27 Hektar großes Parkareal ist. Es finden sich darin Arbeiten aus rund 100 Jahren Skulpturengeschichte.

Große Gemeinsamkeiten mit Bad Homburger Ausstellung

„Das Middelheimmuseum fühlt sich geehrt durch die Einladung, die zehnte Ausgabe der ‚Blickachsen‘ mitzugestalten. Als eines der weltweit ältesten Freilichtmuseen für moderne und zeitgenössische Kunst teilt das Middelheimmuseum wesentliche Momente mit den regelmäßig stattfindenden Blickachsen", sagt Direktorin Weyns. Erstmals soll bei den diesjährigen Blickachsen in Bad Homburg auch die US-Künstlerin Alice Aycock vertreten sein.

Sie lebt und arbeitet in New York und war mit verschiedenen Arbeiten bereits zwei Mal bei der Kasseler Documenta zu Gast. Die zehnten Blickachsen werden am 31. Mai im Kurpark eröffnet. Die frei zugänglichen Werke werden bis zum 4. Oktober ausgestellt. Die Schau strahlt über den Kurpark und Bad Homburg hinaus: Für die zehnte Auflage soll die Kunst-Vernetzung im Rhein-Main-Gebiet nach Angaben des Blickachsen-Kurators Scheffel noch ausgeweitet werden. Unter anderem Darmstadt, Eschborn, Frankfurt und das Kloster Eberbach waren zuletzt mit im Boot.

Informationen zu der Skulpturenschau sind online abrufbar auf der Seite www.blickachsen.de. Kurator Christian Scheffel stellt seine Galerie im Netz unter www.galerie-scheffel.de vor.

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