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Bad Homburg Apfeltag am Oberhof

Der 9. Bad Homburger Apfeltag findet am Sonntag, 21. September, von 11 bis 17 Uhr auf dem Oberhof in Ober-Erlenbach, Burgholzhäuser Straße 2, statt. Organisiert wird dieser Tag von mehreren Vereinen und Naturschutzorganisationen.

05.09.2014 18:48

Alle kennen ihn, viele mögen und essen ihn, manche bauen ihn sogar im Garten an – den Apfel. Ambrosia, Golden Delicious, Boskoop: Die Liste der Sorten ist lang. Doch wie sieht der traditionelle Anbau von Äpfeln und anderen Obstarten auf Streuobstwiesen aus? Wie können seltene Sorten erhalten werden? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des 9. Bad Homburger Apfeltags. Er findet am Sonntag, 21. September, von 11 bis 17 Uhr auf dem Oberhof in Ober-Erlenbach, Burgholzhäuser Straße 2, statt.

Organisiert wird dieser Tag von mehreren Vereinen und Naturschutzorganisationen. Dazu zählen neben der Stadt Bad Homburg die Hegegemeinschaft Ober-Erlenbach, die Interessengemeinschaft Kirdorfer Feld, der Verein Landschaftsschutz Platzenberg sowie der BUND und der NABU. Gemeinsam kündigen sie diesen Tag als Ereignis für Familien mit Kindern an, die vor Ort Informationen erhalten können, die für gewöhnlich im Alltag nicht vermittelt werden.

Führungen am Ortsrand

Die beteiligten Vereine und Organisationen geben an ihren Ständen Hinweise und Tipps zur Anlage von Streuobstwiesen, zu ihrer Pflege, ihrem Erhalt und ihrer Nutzung. Darüber hinaus bieten sie Führungen an, bei denen die wertvollen Landschaftsteile am Rande Ober-Erlenbachs erkundet werden können. Vor Ort werden zahlreiche Produkte zur Verköstigung und zum Verkauf angeboten, die aus Äpfeln gemacht werden. Bestes Beispiel: Apfelwein aus der letztjährigen Ernte. Kinder und Erwachsene können aber auch eigenhändig Apfelwein herstellen.

Der Apfeltag wurde vor neun Jahren von der Stadt initiiert. Damals wollte sie auf die zunehmende Verbrachung und das Verschwinden der Streuobstwiesen hinweisen. Mittlerweile gibt es auch ein städtisches Förderprogramm, bei dem die Streuobstbestände durch finanzielle Zuschüsse unterstützt werden. Wichtige Wiesen gibt es heute im Kirdorfer Feld, in Ober-Erlenbach, am Platzenberg und am Pilgerrain.

Die Stadt weist darauf hin, dass am Oberhof nur wenige Parkplätze vorhanden sind. (bö)

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