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Bad Homburg 14 Stunden an der Maschine

Thomas Pildner hat den Sprung vom Luftfahrt-Manager zum Drechsler gewagt. Für eines seiner Werke hat der Autodidakt den Hessischen Gestaltungspreis erhalten.

Drechsler Thomas Pildner
Thomas Pildner bei der Arbeit in seiner Werkstatt. Foto: Rolf Oeser

Pildner hat seine Arbeiten bereits in Bad Homburgs Englischer Kirche und dem Museum angewandte Kunst (MAK) in Frankfurt präsentiert. Zusammen mit dem MAK hat er zudem eine Edition aus 100 schneeweißen Gefäßen herausgebracht. Die hat Pildner aus einer Rosskastanie gedrechselt, die im Museumspark gefällt worden war.

„Man kann davon leben“, sagt Pildner über sein Handwerk. Käufer seien vor allem Sammler aus Deutschland, die er in der Regel auf Messen kennenlernt. Einige Arbeiten habe er aber auch nach Paris, Helsinki und sogar Korea verkauft.

In den vergangenen zwei Jahren sei das Interesse deutlich angestiegen – was ihn allerdings zeitlich in die Bredouille bringt. Um sich wieder mehr um das Drechseln kümmern zu können und weniger ums Geschäft, sei er derzeit mit zwei Galerien im Gespräch, die seine Arbeiten in ihr Programm aufnehmen wollen.

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