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Rüsselsheim Köbel-Halle muss warten

Die Sanierung der Rüsselsheimer Walter-Köbel-Halle muss erstmal warten. Denn die Stadt ist unter den kommunalen Rettungsschirm des Landes Hessen geschlüpft und muss deshalb kräftig sparen

11.01.2013 22:04

Jahrelang ist darüber gestritten worden, ob die Walter-Köbel-Halle in Rüsselsheim saniert oder abgerissen und neu aufgebaut werden soll. Es gab mehrere Gutachten und schließlich den Beschluss, sich an eine Sanierung der Sport- und Veranstaltungshalle zu wagen.

Nun hat Baudezernent Nils Kraft (SPD) die Auftragsvergabe aber erst einmal gestoppt. Denn solange kein Haushaltsplan verabschiedet ist, will er kein Geld ausgeben. Zumal Oberbürgermeister Patrick Burghardt (CDU) alle Ausgabenpositionen auf den Prüfstand stellen will, oder besser gesagt muss.

Denn die Stadt ist unter den kommunalen Rettungsschirm des Landes Hessen geschlüpft und muss deshalb kräftig sparen: Rund 35 Millionen Euro, während ihr über den Rettungsschirm 128,8 Millionen Euro Schulden erlassen werden.

Zwar gibt es bereits Kontakt zu den Firmen, die die Sanierung übernehmen sollen, die Auftragsvergabe soll laut Kraft aber erst dann erfolgen, wenn das Parlament grünes Licht gibt. Die Kosten für die Sanierung liegen bei geschätzten 7,2 Millionen Euro. Viel Geld für eine Kommune, die finanziell klamm ist. In der ersten Phase sollen Aufträge für etwa eine Million Euro vergeben werden.

Außen wird man die Sanierung der Halle indes kaum bemerken. Die meisten Arbeiten sind für den Innenbereich vorgesehen: Der Brandschutz muss auf den aktuellen Stand gebracht werden, und auch die Energieversorgung und Wärmedämmung müssen den heutigen Standards angepasst werden. (hde./ers.)

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