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Kreis Groß-Gerau Besser lernen und leben

Der Kreis zieht Halbzeitbilanz eines Jugendhilfe-Projektes das unter anderem Schulschwänzern hilft.

20.03.2017 17:49

Schüler beim Übergang in die Ausbildung zu begleiten und im Einzelfall auch persönlich zu helfen – dieses Prinzip liegt dem Modell-Programm „Jugend stärken im Quartier“ zugrunde, das seit Anfang 2015 auch im Kreis Groß-Gerau umgesetzt wird. Das bundesweite Programm wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert, die Laufzeit ist zunächst bis Ende 2018 geplant.

Seit Programmstart kommen die kommunalen Koordinatoren der 15 beteiligten hessischen Städte und Kommunen regelmäßig zusammen – zuletzt in Groß-Gerau –, um aktuelle Entwicklungen in den Regionen sowie Anforderungen aus dem Bundesministerium zu besprechen.

Im Kreis Groß-Gerau konnten dank der ESF-Förderung an der Bertha-von-Suttner-Schule in Mörfelden-Walldorf, an der Martin-Niemöller-Schule in Riedstadt sowie an der Anne-Frank-Schule in Raunheim die Teams der Schulsozialarbeit personell aufgestockt werden. Sie kümmern sich mit den Schulen schwerpunktmäßig um Jugendliche, die schulmüde sind oder einen Schulbesuch vermeiden. „Ziel ist, individuelle Hürden auf dem Weg Richtung Ausbildung und Arbeit zu überwinden und eine schulische, berufliche und soziale Integration zu ermöglichen“, erläutert Fachdienstleiterin Kerstin Roth.

Ergänzend können Mikroprojekte verwirklicht werden, die neben der Entwicklung der Jugendlichen auch der Aufwertung von Stadtvierteln oder Wohnquartieren dienen. Hier ist die Stadt Rüsselsheim einbezogen und setzt die erwähnten Mikroprojekte für alle Standorte um; hiervon profitiere Roth zufolge auch die Alexander von Humboldt-Schule im Stadtteil Dicker Busch. boh

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