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Darmstadt Neuer Betriebshof

Auf dem Gelände der ehemaligen Stadtgärtnerei wird gebaut. Das Grünflächenamt bekommt einen neuen Betriebshof, der Bund ein Umweltzentrum.

Das Grünflächenamt soll einen neuen Betriebshof bekommen und der Bund ein Umweltbildungszentrum. Das hat der Magistrat im Rahmen der Haushaltsberatungen beschlossen.

Der Neubau für das Grünflächenamt soll am südlichen Ende der ehemaligen Stadtgärtnerei entstehen, das Umweltbildungszentrum für Stadtnatur anstelle des nördlichen Gewächshauses. „Bei dem Gelände der ehemaligen Stadtgärtnerei handelt es sich um ein wertvolles Areal, bei dem die Chance einer qualitätsvollen Entwicklung genutzt werden soll. Wir sind davon überzeugt, dass uns dies mit dem jetzt vorliegenden Konzept gelingt“, so die Stadträtinnen Barbara Boczek und Barbara Akdeniz.

Von Beginn an stand fest, dass ein Pflegestützpunkt des Grünflächenamtes am Standort Orangerie verbleiben soll. „Auf dem ehemaligen Stadtgärtnereigelände ist das Personal für die Pflege des Orangeriegartens sowie aller öffentlichen Grünanlagen im südlichen Stadtgebiet untergebracht. Das Grünflächenamt benötigt dringend einen neuen Betriebshof, weil die vorhandenen baulichen Anlagen stark sanierungsbedürftig sind und den Arbeitsstättenrichtlinien nicht mehr genügen.

Der Betriebshof wird Sozial-, Wasch- und Umkleideräume, ein Büro für den Revierleiter, Fahrzeughalle, Technikräume, Werkstatt, Schüttgutboxen und ein neues 400 Quadratmeter großes Gewächshaus in direkter Nachbarschaft der bestehenden Überwinterungshalle für Kübelpflanzen erhalten.

Auf dem Gelände der ehemaligen Stadtgärtnerei ist die Einrichtung eines Umweltbildungszentrums geplant, das im Bereich Natur- und Artenschutz, Ökologie, Gartenbau und Klimaschutz Wissen vermitteln kann. Der Bund will dafür eine gemeinnützige Gesellschaft gründen. Das Gelände, auf dem das Zentrum für Stadtnatur errichtet werden soll, soll in Erbpacht an den Bund vergeben werden.“ Angedacht ist auch, ein inklusives Café mit 60 bis 80 Sitzplätzen und rund 150 Quadratmeter Außengastronomiefläche zu etablieren.

Die Kosten für den Abbruch der alten Gewächshäuser und der Nebengebäude sowie den Neubau des Betriebshofes und der öffentlichen Toiletten werden auf 5,1 Millionen Euro geschätzt. Der Neubau des Zentrums für Stadtnatur wird vom Bund finanziert. Die Stadtgärtnerei in der Orangerie wurde 2015 geschlossen, da der Betrieb nicht mehr wirtschaftlich war.

Dadurch wurde nördlich des Orangeriegartens eine Fläche von rund 17 300 Quadratmetern frei. kek

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