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Darmstadt Einigkeit bei Mediation

Die Initiative Radentscheid und die Stadt Darmstadt wollen kooperieren. Konkrete Ergebnisse soll es bis zum Jahresende geben. Ziel ist eine fahrradfreundliche Stadt, sind sich beide Parteien einig.

Unter der Moderation des ADFC-Bundesgeschäftsführers Burkhard Stork hat jüngst die erste Mediationssitzung zwischen der Initiative Radentscheid und der Stadt Darmstadt stattgefunden. Dabei sei man sich einig gewesen, dass es ein gemeinsames Ziel gibt: eine fahrradfreundliche Stadt, die mit einer einladenden Infrastruktur Menschen, die bislang nicht mit dem Rad fahren, zum Radfahren bewegen kann. Das teilten sowohl die Stadt als auch die Initiative mit.

Bei der rund dreistündigen Sitzung verständigten sich beide Seiten darauf, dass Arbeitsgruppen gebildet werden, die zu den Themen „Strategie“, „Radnetz“, „Sofortmaßnahmen“ beraten. Diese sollen vor dem 25. September erstmals zusammenkommen. Denn dann findet die nächste Sitzung von Stadt und Initiative statt. Konkrete Ergebnisse der Verhandlungen sollen bis zum Jahresende vorliegen.

Der Darmstädter Radentscheid ist Teil einer bundesweiten Bewegung. Im Januar hat zum Beispiel der Stadtrat Bamberg die Ziele des Radentscheid Bamberg beschlossen; im Juni hat das Abgeordnetenhaus von Berlin ein Mobilitätsgesetz beschlossen, das die Ziele des Volksentscheid Fahrrad übernimmt. Die Initiative in Darmstadt sammelte mehr als 11 000 Unterschriften für ein Bürgerbegehren. In der zweiten Stufe soll ein Bürgerentscheid folgen. Über die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens ist noch nicht abschließend entschieden. laf

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