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Darmstadt 75 Jobs stehen auf Streichliste

Die Druckerei APM ist insolvent. Das Unternehmen will die Produktion zurückfahren. Die Mitarbeiter fürchten um ihre Jobs.

Nach dem Insolvenzantrag der APM Produktions GmbH wegen drohender Zahlungsunfähigkeit fürchten die 160 Beschäftigten in Darmstadt um ihre Arbeitsplätze.

Die Geschäftsführung, die derzeit den Betrieb im Rahmen eines Schutzschirmverfahrens unter Aufsicht einer vom Amtsgericht bestellten Sachwalterin führt, wolle den Betrieb drastisch verkleinern. Das teilte die Gewerkschaft Verdi am Dienstag mit. 75 Arbeitsplätze stünden auf der Streichliste. Statt in bisher drei Schichten soll nur noch zweischichtig gearbeitet werden. Aus Darmstadt bedient werden sollen nur noch wenige Kunden, darunter die Gewerkschaften Verdi, IG Metall und IG Bau.

Verdi und Betriebsrat halten diesen Kurs für falsch. Sie fordern alle Optionen zu prüfen, die den Erhalt der kompletten Produktion und den Verzicht auf Kündigungen ermöglichen. Dazu sei es nötig, den Verkauf von Maschinen zu stoppen.

Das Unternehmen schreibt seit Jahren Verluste. 2016 waren die Mitarbeiter in eine Tochtergesellschaft überführt worden, während Maschinen und Anlagen bei der Muttergesellschaft Alpha Print Medien blieben. Vor der Insolvenz gab es dort einen Wechsel in der Führung. 

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