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AfD-Kundgebung in Darmstadt Drohung gegen Grünen-Politikerin

Die Polizei ermittelt nach dem Protest gegen die AfD-Kundgebung in Darmstadt gegen Unbekannte, die Nicole Frölich mit einem Brandanschlag auf ihr Haus gedroht haben.

Wahlkampf AfD
Protest gegen eine Wahlkampfveranstaltung der AfD in Darmstadt. Foto: dpa

Nach einer Demonstration und einem „Fest der Vielfalt“ gegen eine AfD-Kundgebung am Mittwochabend in Darmstadt haben Unbekannte der Grünen- Stadtverordneten Nicole Frölich mit einem Brandanschlag auf ihr Haus gedroht. Die Polizei geht von einem politisch motivierten Schreiben aus. „Wir nehmen die Drohung sehr ernst“, sagte Polizeisprecherin Andrea Löb, die einen entsprechenden Bericht des „Darmstädter Echo“ bestätigte. 

Frölich, die auch stellvertretende Stadtverordnetenvorsteherin ist, ist zwar Mitglied der Grünen, das Fest war aber von einem breiten Bündnis von Parteien, Gewerkschaften, Verbänden und Initiativen getragen und von Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) eröffnet worden. 

Auch der Darmstädter Mieterbund, der zur Teilnahme an dem Fest und der Anti-AfD-Demo aufgerufen hatte, wurde laut dem Zeitungsbericht „mit mehr als einem Dutzend Mails voller Beschimpfungen und Drohungen überzogen“. Auch dies sei bekannt, sagte die Polizeisprecherin. Darüber hinaus seien jedoch keine weiteren Drohungen angezeigt worden. 

Mehr als 3000 Menschen hatten am Mittwoch nach Polizeiangaben friedlich gegen eine AfD-Veranstaltung in der Orangerie protestiert. (dpa)

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