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Busse Bad Homburg und Oberursel Klagen über Busse

Der Übergang von einem Betreiber zum nächsten mit anderen Bussen und teilweise auch neuen Fahrern führt in Bad Homburg und Oberursel weiterhin zu Problemen.

Wohin des Weges? Die Fahrzielangabe des Busses fehlt. Foto: Renate Hoyer

Der Stadtbusverkehr in Bad Homburg und Oberursel mit dem neuen Betreiber Transdev läuft noch nicht rund. Es fahren Busse ohne elektronische Zielangabe, die Fahrscheindrucker funktionieren auch noch nicht alle und Fahrgäste beschweren sich über mangelnde Serviceleistungen wie herabgesenkte Türen.

Bad Homburgs Pressesprecher Andreas Möring erklärt, die Betreiberfirma habe nur drei Monate Zeit gehabt, sich auf die Übernahme des Verkehrs einzustellen, üblich seinen mindestens sechs Monate.

Es sei immer klar gewesen, dass bei einem Auftrag von einem Jahr keine neue Busflotte angeschafft werde. Die Transdev fährt mit drei unterschiedlichen Modellen und musste viele Fahrer im technischen Umgang mit den Modellen erst schulen. Die Busse sind im Schnitt zwölf Jahre alt, sagt Transdev -Geschäftsführer Max Kaiser.

Systeme nicht kompatibel

Der Übergang von einem Betreiber zum nächsten mit anderen Bussen und teilweise auch neuen Fahrern sei sehr komplex, sagt Möring. Ja, es gebe noch Anlaufschwierigkeiten, aber die Firma Transdev gehe sehr schnell und professionell an Probleme heran. Ein solches bestand mit dem Fahrplan auf mehreren Linien, wie Kaiser einräumt, es entstanden Verspätungen von bis zu zehn Minuten. Das habe man am gestrigen Freitag abgestellt, versichert Kaiser. Immerhin, Ausfälle gibt es so gut wie keine, die Busse fahren ausweislich der Statistik zu exakt 98,4 Prozent.

Mit in den nächsten Monat nimmt die Firma vier Fahrzeuge, deren Fahrtzielanzeigen neu ausgerüstet werden müssen, weil sich elektronische Systeme als nicht kompatibel erwiesen.

Derweil beschäftigt der Stadtbusverkehr die Politik. Die OBG fragte im Oberurseler Parlament, warum es eine Qualitätsminderung gebe, was mit der Interimsvergabe begründet wurde. Die Bad Homburger Grünen fordern derweil zu prüfen, ob Zeitkarteninhaber nicht einen Teil der Fahrkosten für das vergangenen Jahr zurückerstattet bekommen könnten. Begründung: die vielen ausgefallenen Fahrten.

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